SPD kann Treffen ihrer Ex-Bundes­tags­ab­ge­ord­nete Ange­lika Barbe mit AfD nicht fassen und geht auf Gast­wirte los

Nicht „bunt“ genug? DDR-Oppositionelle Angelika Barbe wurde aus Münchener Biergarten geworfen.

Unge­wöhn­li­cher Vorfall in München: Am 23. Juli verschickte die Münchner SPD eine Pres­se­er­klä­rung zu einem Treffen der ehema­ligen SPD-Bundes­tags­ab­ge­ord­neten Ange­lika Barbe und dem Münchner Bundes­tags­ab­ge­ord­neten Petr Bystron mit Münch­nern Bürgern im Augus­tiner Keller, in der sie die AfD diffa­miert und wilde Mutma­ßungen verbreitet.

So empört sich die SPD, die AfD hätte sich bei der Reser­vie­rung der Tische für das Treffen ausge­rechnet als die SPD ausge­geben, weil sie Angst gehabt hätte, sonst im Augus­tiner Keller abge­wiesen zu werden.

Dazu der Münchner AfD-Abge­ord­nete Petr Bystron:

„Die Behaup­tung, wir hätten unter falschem Namen reser­viert, ist absurd. Die AfD ist bei vielen Wirten gern gese­hener Gast. Gerade im Augus­tiner Keller führten wir in der Vergan­gen­heit sehr erfolg­reiche Groß­ver­an­stal­tungen mit mehr als 600 Gästen durch, die alle reibungslos verliefen. Es gab für uns daher keinerlei Veran­las­sung zu glauben, der Wirt würde unsere Reser­vie­rung „nicht annehmen wollen“, wie die SPD insi­nu­iert“.

Und Bystron erläu­tert weiter:

„Wie nun aus einer Stel­lung­nahme der ehema­ligen DDR-Bürger­recht­lerin hervor­geht, hatte zu dem Treffen Frau Barbe geladen, die sich zurzeit stark bei den Demos gegen die Corona-Einschrän­kungen enga­giert und auch in München den Austausch mit kritisch einge­stellten Bürgern gesucht hat. Entspre­chend wurden die Tische auf ihren Namen reser­viert. Die AfD lud ledig­lich ihre Mitglieder zu diesem Treffen mit per E‑Mail ein. Die Einla­dung erfolgte spontan nur einen Tag vor dem Treffen. Veran­stal­tungen der AfD werden alle mindes­tens zwei Wochen in voraus gebucht, beworben und an die Mitglieder kommu­ni­ziert. Alleine daran sieht man schon, wie unsinnig und falsch die Behaup­tung der Münchner SPD sind.“

Bayern­trend: SPD auf Tiefst­wert

Dass sich eine ehema­lige SPD-Bundes­tags­ab­ge­ord­nete bei ihrem Aufent­halt in München lieber mit AfD-Mitglie­dern und einfa­chen Bürgern statt mit den SPD-Bonzen trifft, bezeugt nur, wie weit sich die Reste der SPD von ihrer ehema­ligen Basis mitt­ler­weile entfernt haben.

Die aggres­sive Reak­tion der Münchner SPD auf dieses fried­liche Treffen kann nur als Ausdruck von Angst der SPD vor der AfD sowie deren Panik vor dem weiteren eigenen Nieder­gang inter­pre­tiert werden. Im neuesten Bayern­trend verlor die SPD weitere zwei Prozent und rutschte auf ihren Tiefst­wert ab. Ganz bitter: Es sind exakt die zwei Prozent, um welche die AfD zuge­legt hat. Die beiden Parteien liegen nun gleichauf bei 7 Prozent.


SPD verliert an AfD

Bystron: SPD-Hetze passt nicht zum Münchner Lebens­ge­fühl

„Bei allem Verständnis für die berech­tigte Verzweif­lung der Münchner SPD an sich selbst verur­teile ich deren unsach­liche und aggres­sive Reak­tion. Diese Hass erfüllte Hetze gegen andere Parteien und die seit Monaten prak­ti­zierte Einschüch­te­rung Münchner Wirte passen über­haupt nicht zu dem Münchner Flair einer „Welt­stadt mit Herz“, sie passen auch nicht zum baye­ri­schen „Leben und leben lassen“, so der Münchner Bundes­tags­ab­ge­ord­neter Bystron weiter.

SPD setzt Wirte unter Druck

In der Tat beklagen viele Münchner Wirte unter vorge­hal­tener Hand massiven Druck seitens der Rathaus-SPD, um die AfD auszu­schließen. Die Stadt kann Kontrollen schi­cken, Lokale schließen lassen und vor allem Druck auf die Braue­reien ausüben, die wiederum die Pacht­ver­träge kündigen können – für die Wirte exis­tenz­be­droh­lich. Offen spre­chen traut sich keiner der Wirte aus Angst vor Konse­quenzen. Doch die SPD entlarvt sich selbst in ihrer Pres­se­mit­tei­lung. So schreibt die SPD-Chefin Claudia Tausend, sie wäre „dem Wirt des Augus­tiner Keller dankbar“, wenn er die AfD ausschießen würde.

2 Kommentare

  1. Wer die Partei­pro­gramme der Afd und der Freien Wähler gelesen hat, findet eine erheb­liche Schnitt­menge.
    Ich finde, die Freien Wähler sollten mal darüber nach­denken, sich mit der Afd zu verbünden. Das könnte beide aus ihrem Schat­ten­da­sein in Bayern heraus­bringen!

    Meine Meinung.

  2. Die SPD unter­stützt nicht nur die Antifa und sons­tige Links­ra­di­kale aus öffent­li­chen Mitteln, sondern denkt und handelt wie diese. Sie ist Fleisch des gewalt­be­reiten Extre­mismus.

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