Ungarn-Wahl 3. April – Letzte Wahl­um­frage: FIDESZ gewinnt

Von unserem Ungarn-Korre­spon­denten Elmar Forster
 

Demnach sollen 50% der Wähler die beiden Regie­rungs­par­teien, FIDESZ und KDNP, unterstützen.
Der Direktor des Median-Umfrage-Insti­tuts, Endre Hann (laut Veröf­fent­li­chung der Umfra­ge­er­geb­nisse auf HVG360 von Ende März) hält den Wahl­sieg von Fidesz für fast sicher. Die Frage ist nur: in welchem Ausmaß.
Die Umfrage bestä­tigt erneut den signi­fi­kanten Fidesz-Vorteil, der bereits im Vormonat gemessen wurde.

Daraus ergäbe sich folgende Mandatsverteilung:
• Fidesz-KDNP-Partei­en­bündnis: 128
• die Sechs-Parteien-Block-Oppo­si­tion: 71
Letz­tere aufge­teilt nach Fraktionen:
• Die Demo­kra­ti­sche Koali­tion: 20 (Ex-Sozia­listen des Ex-Lügen-Premier­mi­nis­ters Gyurcsany)
• Jobbik 14 (früher rechts­ra­dikal und antisemitisch)
• Momentum 13, (liberal)
• MSZP 12, (Sozia­listen)
• Dialog 7 (Grüne)
• Libe­rale 5

Auch hat sich die Bereit­schaft zur Wahl­be­tei­li­gung von 75% (Februar-Umfrage) auf 80 Prozent (Ende März) erhöht. Alle Parteien hätten ihr Stamm­wäh­ler­po­ten­tial ausge­reizt. Die 12 % Unent­schlos­senen würden den Wahl­aus­gang nicht mehr entscheiden beein­flussen, weil sie in drei Lager aufge­teilt sind zwischen: ´Behar­rung´, ´Verän­de­rung und ´unent­schlossen´.
Inter­es­sant auch die Stim­mung zum Wahl­aus­gang: Zwei Drittel der Bevöl­ke­rung und sogar ein Drittel der Oppo­si­ti­ons­wähler erwarten einen Fidesz-Sieg.
Das Block-Oppo­si­tions-Bündnis hat nur in Buda­pest die Nase vorn (27 : 45 %), aber auf dem Land ist die Präfe­renz umge­kehrt für die Regie­rungs­par­teien (43:29), in den Gemeinden sogar 50:26.
Der Ukraine-Krieg und das damit verbun­dene Angst­ge­fühl stärkten die Posi­tion des Fidesz, die Ungarn klar aus dem Krieg heraus­halten will.

 

 

 


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5 Kommentare

  1. Auf dem Land ist man klueger, besser bedient, aber auch nicht immer!
    Den Fidesz Sieg macht das laend­liche Ungarn, man addiert, schaut wer diese Oppo­si­tion ist = Verei­ni­gung von Feuer und Wasser.…
    Aerger­lich nur, dass der Fidesz keine wirk­liche Kontrolle erhaelt, das waere nach Lage der Dinge nur von der natio­nalen Rechten, ‑Mi a hazank- moeglich.….
    Leider waren dort aber die Plaktstra­tegen auf den Coro­na­terror fest­ge­legt, dessen Ende fraglos zu kommen hat, aber das Frie­dens­thema verdra­engt ALLES und wurde prompt besetzt, diesmal von der Fidesz!
    Die Kern­frage, ob man Nato und EU braucht wird von Mi a Hazank klar wie Deutsch beant­wortet : NEIN,
    Orban wiederum behauptet, dass der Westen staerker sei, Unfug glatter wo bleiben Gas und Oel?.……
    Man sieht das Rennen wird von Dummen entschieden, demokratietypisch!
    Alf v.Eller Hortobagy
    unabh.Politikberater/ Jurist
    und
    Landwirt/Berufsjaeger
    Seit 1999 unun­ter­bro­chen in Ungarn lebend

  2. Die Pester waren schon immer links.
    Dafür hat der neue linker Bürger­meister mit vielen Geschenken gesorgt.
    Gerade in dieser Zeit müßte Orbán für die Osteu­ro­päer ein wich­tiger Führer sein.
    Sonst haben wir nichts gegen den links­li­be­ralen Brüssel anzusetzen.
    Die Wahlen in Ungarn und danach in Frank­reich haben große Dimen­sion für Europa und Frieden.
    Wir dürfen das nicht verpassen.

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  3. Márki-Zay: rassis­tisch und radikal ungarnfeindlich…
    Es gibt zahl­reiche Videos im Netz, wo er Witze über ZIgeuner, Neger und Behin­derte macht.
    Er gehört in die Mülltonne.

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    • Auf hoffent­lich „Nimmer­wie­der­sehen“, diese Soros Mario­nette. Das ist auch so ein Typ, wie unsere Grünen, die eiskalt „Deutsch­land verrecke“ und andere Bemer­kungen sagen und der denkt genau das gleiche über sein Land – Ungarn. Das sind immer wieder die glei­chen Leute, die da ausge­sucht und hoch gepuscht werden. Aber die Rech­nung geht zum Glück eben nicht immer auf, das muss auch mal ein Mr. Soros bekennen. Hier kann man nur hoffen, das kein Domi­nion im Spiel ist.

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