USA: „Zigeu­ner­falter“ und „Zigeu­ner­ameisen“ sollen umbe­nannt werden

Lymantria dispar ("Zigeunermotte") · Bildquelle: FDS

Die Ameri­ka­ni­sche Ento­mo­lo­gi­sche Gesell­schaft kündigte am Mitt­woch, 14. Juli, an, dass sie eine Reihe von Insekten umbe­nennen wird, deren volks­tüm­liche Namen als rassis­tisch oder belei­di­gend ange­sehen werden könnten, berichtet die New York Times.
 

In den Verei­nigten Staaten sind die Namen „gypsy butterfly“ und „gypsy ant“ gebräuch­lich. Dieser Name ist umso abwer­tender, als er mit der inva­siven Natur dieser Insekten verbunden ist.

„So haben sie uns gesehen. Wir fressen die Dinge um uns herum auf und zerstören sie“, erin­nert sich Ethel Brooks, eine ameri­ka­ni­sche Wissen­schaft­lerin mit Roma-Herkunft und Spezia­listin für Diskri­mi­nie­rung. Sie hatte sich gegen die Verwen­dung von rassis­ti­schen Begriffen wie „Zigeuner-“ in der Mode­welt oder bei ameri­ka­ni­schen Sport­pa­raden einge­setzt und freut sich nun, dass auch die wissen­schaft­liche Welt Selbst­kritik übt.

Quelle: Le Point


3 Kommentare

  1. It’s more funny because the majo­rity of ameri­cans thinks that gypsies are Roma­nians. They have no idea about anything related to real gypsies.

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