Arabische Medien besorgt über AfD-Einzug: „Schwarzer Tag für Muslime“

flickr.com/ Thomas Quine (CC BY 2.0)

Die Medien der ara­bi­schen Länder zei­gen sich in der ers­ten Reaktion auf die Bundestagswahl besorgt über den Einzug der AfD. „Ein schwar­zer Tag für die Muslime und Flüchtlinge in Deutschland!“, so titelte etwa die ara­bi­sche Ausgabe der Huffingtonpost, und führt im Text aus „zum ers­ten Mal seit Hitler zieht eine extreme Partei ins Parlament ein“. Verwunderlich ist, dass diese ara­bi­schen Medien mit­un­ter eine Wortwahl, ähn­lich jener, die die deut­schen Systempressen ver­wen­den.

Weiter fol­gern Al-jaze­era und Co, dass sich die Lage der Flüchtlinge nun ver­schlech­tern wird. Die Kanzlerin Merkel gewann in den ara­bi­schen Länder seit der gro­ßen Flüchtlingskrise 2015 erheb­lich an Ansehen in den vom Islam gepräg­ten Ländern, dort wird sie sogar als „Anführerin der freien Welt“ ver­ehrt. Viele Muslime zei­gen sich nun besorgt, dass Deutschland keine „Flüchtlinge“ mehr auf­neh­men wird, dass ihnen das Leben in Deutschland ver­wehrt bleibt, ver­su­chen wol­len sie es trotz­dem.

 

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