Forscherin Necla Kelek warnt vor Familiennachzug

flickr.com/ JouWatch (CC BY-SA 2.0)

Der Familiennachzug, der einst­weilen bis 2018 aus­ge­setzt ist, birgt laut der Migrationsforscherin und Soziologin Nelca Kelek große Risiken. Durch die Überschwemmung mit Fremden würde es laut ihr zu islamis­chen Parallelgesellschaften kom­men.

Die SPD macht den Familiennachzug zur Bedingung für eine Neuauflage der Großen Koalition. Ralf Stegner, Vize-Chef der SPD, hatte zuvor betont, der Familiennachzug gehöre zu den „human­itären Verpflichtungen“, bei denen es keine Abstriche geben werde.

Diesbezüglich sagte Kelek zur deutschen Tageszeitung „Welt“: „Der Familiennachzug fördert ger­ade Parallelgesellschaften und sendet zudem das falsche Signal an Menschen in ihren Heimatländern. Familie heißt in ori­en­tal­isch-mus­lim­is­chen Gesellschaften die Großfamilie, die Sippe, die patri­ar­chalisch organ­isiert ist. Mit dem Familiennachzug importieren wir ein islamis­ches Familiensystem, das erst zu Parallelgesellschaften und Integrationsproblemen führt“, verdeut­lichte Kelek.

 

 

 

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