Der große Abstieg der SPD

flickr.com/ SPD Schleswig-Holstein (CC BY 2.0)

Über 120 Jahre war die Sozialdemokratische Partei Deutschlands eine der stärk­sten und größten Parteien der Welt. Gegründet in der Zeit der Industriellen Revolution, als sich vor allem in den Großstädten eine riesige Arbeiterklasse bildete. Dann vom Eisernen Kanzler Otto von Bismarck durch das Sozialistengesetz deut­lich in ihrer Aufgabe eingeschränkt, um bere­its zu Beginn des 20.Jahrhunderts mit Abstand stärk­ste Fraktion zu wer­den. Heute ist von der einst stolzen Partei des kleines Mannes nicht viel geblieben. Ein Überblick über die Geschichte dieser Partei zeigt: Sie wird vom Souverän zurecht abges­traft.

Die bun­des­deutschen Sozialdemokraten haben eine bewegte Geschichte hin­ter sich. In dieser mussten sie mehrmals einen Spagat zwis­chen ihren Vorstellungen bewälti­gen. Im Ersten Weltkrieg etwa  war die SPD hin und her geris­sen zwis­chen einer Loyalität zum deutschen Vaterland und einer inter­na­tion­al­is­tisch-reichs­feindlichen Richtung. Zu Zeiten der Weimarer Republik stellte die SPD dann mit Friedrich Ebert den ersten Reichspräsidenten und einige Reichskanzler.

Als die Wirtschaftskrise 1929 ein­set­zte, ver­loren die Sozialdemokraten Wähler an NSDAP und KPD. Trotz der enor­men Radikalisierung der Gesellschaft erre­ichte die SPD 1932 lan­desweit noch immer­hin 20,5%. Es war die SPD, die als einzige Partei gegen Hitlers Ermächtigungsgesetz im Reichstag stimmte. Nach dem Verbot wur­den einige Funktionär einges­perrt oder kämpften im Ausland wie im Spanischen Bürgerkrieg für die Kommunistische Internationale.

Nach 1945 über­nahm der Patriot Kurt Schumacher die Partei. Er warf Bundeskanzler Adenauer vor, ein Kanzler der Alliierten zu sein. Der knor­rige Ostpreuße plädierte auch dafür, friedlich für jeden Zentimeter deutschen Bodens zu kämpfen, der im Zuge des Krieges Deutschland gestohlen wurde. Es dauerte aber bis 1969, als mit Willy Brandt alias Herbert Frahm die SPD den Bundeskanzler stellte. Brandt wurde von der 68-er Bewegung getra­gen und kon­nte mit Stimmenkauf in Form von höheren Sozialleistungen und Gehältern für Beamte die Sozialdemokraten zur stärk­sten Partei machen. Brandt gab sich ganz im Gegensatz zur heuti­gen SPD noch etwas patri­o­tisch, in dem er vom deutschen Volk sprach und plakatieren ließ, dass die Deutschen stolz auf ihr Land sein kön­nen.

Mit Helmut Schmidt fol­gte ihm ein ehe­ma­liger Wehrmachtsoffizier, der durch seine mil­itärische Art und seinen preußis­chen Arbeitsstil zwar Teilen der SPD unan­genehm war, aber vor allem im bürg­er­lichen Lager großen Respekt genoss. Nach Helmut Schmidt dauerte es 16 Jahren bis die SPD mit Gerhard Schröder wieder die Regierungsgeschäfte über­nahm. Die rot­grüne Regierung machte sich äußerst unbe­liebt, als sie Arbeitsmarktreformen zu Lasten der ärmeren Schichten (Hartz IV) umset­zte. Schröder, der als „Genosse der Bosse“ ver­schrien war, musste mit anse­hen wie das Ur-Gestein Oskar Lafontaine die Partei ver­ließ und gemein­sam mit Vertretern der PDS eine neue Linkspartei grün­dete. Schröder ver­weigerte sich aber immer­hin erfreulicher­weise dem Irakkrieg 2003 und schaffte es noch die SPD bei über 30 Prozent zu hal­ten.

Als Gerhard Schröder abdankte, fiel die SPD in ein tiefes Loch. Leute ohne Charisma wie Steinmeier oder Gabriel über­nah­men die Partei. Dabei zeich­neten sich die Genossen nur mehr durch Unterwürfigkeit gegenüber Frau Merkel und einer wahnsin­ni­gen Politik gegen das eigene Volk aus. Friedliche Demonstranten, die gegen das Asyl-Chaos auf die Straße gin­gen, wur­den schon mal als „Pack“ beschimpft. Eine Vergötterung der mus­lim­is­chen Zuwanderer set­zte ein, so dass die SPD heute bere­its von manchen als „Scharia Partei Deutschlands“ beze­ich­net wird. Der frühere SPD-ler Guido Reil (heute AfD) sprach davon, dass rote Funktionäre einen Ekel gegenüber dem ein­fachen Volk haben und nur noch aus Studienabbrechern und wild gewor­de­nen Soziologen beste­hen wür­den. Mit Arbeiterschaft wäre da nichts mehr. Hauptklientel der einst stolzen Arbeiterpartei sind heute „Deutschtürken“ und soge­nan­nte Flüchtlinge.

Weiterlesen: info-direkt.eu/2018/01/28/kommentar-der-grosse-abstieg-der-spd/

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