Ungarn lehnen Flüchtlings-Vertrag der UN ab

Quelle: MTI

Mehr als zwei Drittel der Ungarn lehnen die Hauptpunkte des Vorschlags der Vereinten Nationen für einen Vertrag über Flüchtlinge und Migranten ab, heißt es in einer am Sonntag veröf­fentlichten Umfrage der regierungs­fre­undlichen Századvég-Stiftung.

Laut der Telefonumfrage von 1.000 Erwachsenen, die Anfang Februar durchge­führt wurde, stimmten 80 Prozent der Befragten der am 5. Februar umris­se­nen „Sicht der Vereinten Nationen“ nicht zu, dass Migration und ihre Förderung für Wirtschaftswachstum und Wohlfahrt förder­lich sind. Ganze 14 Prozent stimmten dieser Ansicht zu, sagte Századvég. Der Vorschlag, sichere und reg­ulierte Einwanderungswege in Richtung Europa zu etablieren und aufrechtzuer­hal­ten, wurde von 68 Prozent abgelehnt und von 29 Prozent favorisiert.

Programme, die Migranten dabei helfen, umzuziehen und Arbeit zu finden, wur­den von 76 Prozent abgelehnt und von 19 Prozent unter­stützt, sagte Századvég. Ganze 87 Prozent der Befragten unter­stützten keinen Vorschlag zur Abschaffung der rechtlichen und physis­chen Hindernisse für die Migration, und 86 Prozent woll­ten nicht, dass die Wirtschaftsmigration legal­isiert wird. Századvég hat zwis­chen dem 6. und 13. Februar 1.000 zufäl­lig aus­gewählte Erwachsene per Telefon befragt.

Wie wir gestern geschrieben haben, wird Fidesz gegen jede Annahme des „Migrationspakets der Vereinten Nationen“ kämpfen und die Regierung wird ihr „Stop Soros“ Gesetz nicht zurückziehen, sagte ein Sprecher der Regierungspartei auf einer Pressekonferenz.


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