Italien bleibt hart: Flüchtlingsboot mit 600 Flüchtlingen weggeschickt

Photo: MTI/EPA/Christophe Petit Tesson

Italien kön­nte beim Stop des Flüchtlingszuzugs nun eine ähn­lich zen­trale Rolle wie Ungarn spie­len. Wenn die Regierung ihr Wort hält, kön­nte Zuzug über die Mittelmeerroute auf ein Minimum reduziert wer­den.

Das Flüchtlingsboot „Aquarius“, das mit 629 Insassen in den ital­ienis­chen Hafen ein­laufen wollte, wurde nach Malta abgewiesen. Auch Malta ver­wehrte allerd­ings das Einlaufen, da sie „nichts mit der Rettungsaktion zu tun hät­ten“. Diese neue Härte kommt beim ital­ienis­chen Volk gut an und zeigt deut­lich, dass eine harte Linie die einzige Lösung sein kann. Der neue ital­ienis­che Innenminister Matteo Salvini, der auch der Regierungspartei Lega vorsteht, hatte im Wahlkampf ver­sprochen, den Flüchtlingsstrom nach Italien zu stop­pen. „Malta lässt nie­man­den hinein, Frankreich weist Menschen an der Grenze zurück, Spanien vertei­digt seine Grenzen mit Waffen“, schrieb Salvini am Sonntag via Facebook. „Von heute an wird auch Italien ‚Nein‘ sagen zu Menschenhandel und zum Geschäft der ille­galen Einwanderung.“

Bei dem Schiff han­delt es sich um eines der Organisation SOS Méditerranée, einer NGO, die im Verdacht der Schlepperei steht.

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