Tausende Afrikaner werden gezielt in Schweden angesiedelt

Symbolbild: By Rudychaimg (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Die Migrationsbehörde sagt nun, dass den Flüchtlingen, die nach Niger evakuiert wer­den, Priorität eingeräumt wird. Hunderte von ihnen wer­den nach Schweden kom­men. Die meis­ten sind Somalis und Eritreer und wer­den voraus­sichtlich im Juli ein­tr­e­f­fen. Die Einwanderungsbehörde hat ein „Neuansiedlungsprogramm“ ins Leben gerufen, um Schweden mit Afrikanern und anderen Einwanderern zu bevölk­ern.

UNHCR hat an die Staaten Europas appel­liert, so genan­nte Flüchtlinge aus Libyen in Nordafrika zu evakuieren. Seit November evakuierte das von der EU und libyschen Behörden unter­stützte UNHCR fast 2000 Menschen.

„Es geht um Frauen und allein­erziehende Kinder“, behauptet die schwedis­che Migrationsbehörde in einer Pressemitteilung, sie seien Opfer „schw­erer Menschenrechtsverletzungen“.

Nachbarn Niger in der Sahara hat die evakuierten Menschen auf dem Luftweg erhal­ten. Niger will sie jedoch nicht ver­lassen und tritt ihnen nur deshalb ent­ge­gen, weil die EU ver­sprochen hat, die Afrikaner nach Europa zu schicken.

Bisher sind jedoch nur 203 der Evakuierten in Europa „umge­siedelt“, so die schwedis­che Einwanderungsbehörde.

Schwedens rot-grüne Regierung hat daher ange­boten, einige Einwanderer aufzunehmen, und die Einwanderungsbehörde sagt nun, dass sie die Arbeit der „Umsiedlung“ der vom UNHCR evakuierten Flüchtlinge beschle­u­nigt hat.

Die Einwanderungsbehörde wird „Quoten“ -Flüchtlinge pri­or­isieren, die nach Niger evakuiert wur­den, sagt einer. „Die Aufnahme der nach Niger evakuierten Flüchtlinge ist eine Rettungsaktion, die Leben ret­tet“, sagt Oskar Ekblad, Direktor des schwedis­chen Umsiedlungsprogramms.

Wie viele Schweden erhal­ten werde, war bisher unklar, aber jetzt gibt die Migrationsbehörde an, dass es min­destens 400 sind. Die Migrationsbehörde ging „hastig“ nach Niger, um Einwanderer in die schwedis­che Flüchtlingsquote aufzunehmen. Bis jetzt hat UNHCR 199 Menschen der Migrationsbehörde vorgestellt. Die meis­ten unter­suchten Personen waren soma­lis­che und eritreis­che Flüchtlinge, aber auch Menschen aus Mauretanien, Nigeria, Mali, Äthiopien und Syrien erhiel­ten Neuansiedlungsentscheidungen. Sie wer­den im Juli nach Schweden kom­men.

Aber noch mehr Menschen wer­den nach Schweden geschickt wer­den. Im September plant die schwedis­che Einwanderungsbehörde eine neue Reise nach Niger. Der Plan sieht dann vor, weit­ere 200 Quotenflüchtlinge aufzunehmen. Insgesamt nimmt Schweden in diesem Jahr 5.000 Quotenflüchtlinge unter anderem aus dem Nahen Osten, Afrika und Asien auf.

Quelle: http://www.friatider.se/nu-kommer-hundratals-afrikaner-till-sverige-migrationsverket-p-skyndar-resan

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