Die Jobbik für die Rente der Männer nach 40 Jahren

Foto: alfahir.hu

Die Jobbik, die größte ungarische Oppositionspartei, startete eine lan­desweite Aktion, damit auch Männer nach 40 Arbeitsjahren in den Ruhestand treten dür­fen – teilte der Vizevorsitzender der Partei, János Stummer, bei der Budapester Jobbik-Pressekonferenz am ver­gan­genen Donnerstag mit.

Sie bit­ten die Betroffenen darum, ihre per­sön­lichen Geschichten in einer E-Mail oder per Post in einem Brief zuzuschicken, mit beson­derem Blick darauf, warum sie die Initiative unter­stützen, bzw. Unter welchen Umständen sie 40 Jahre durchgear­beitet haben, und wie sich das auf ihre Gesundheit auswirkt hat – erk­lärte der Oppositionspolitiker.

Als Abschluss der Aktion „40 Jahre, 40 Argumente” präsen­tieren die Jobbik-Politiker 40 solche Berichte im Parlament, um damit die den Vorschlag auch langfristig ablehnen­den Mitglieder der Regierungspartei zu kon­fron­tieren – sagte er.

Er betonte: in Ungarn leben die Männer durch­schnit­tlich um sechs-sieben Jahre kürzer, als die Frauen, Dreifünftel von ihnen stirbt vor der Erreichung der Altersgrenze der Rente, und 40% über dem 60. Lebensjahr erre­ichen­den Männern lei­den an irgendwelchen chro­nis­chen Erkrankungen.  Wenn sie nach 40 durchgear­beit­eten Jahren in den Ruhestand treten dürften, kön­nten sie das ruhige und sichere Altern genießen, und ihre Arbeitstellen kön­nten Jugendliche übernehmen – hob er her­vor.

Quelle: alfahir.hu/2018/08/16/40_ev_40_erv_ferfiak_40_stummer_janos_jobbik_nyugdij

 

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