Die ungarische LMP-Partei fordert die Auszahlung der Überstundengelder an Polizisten und Soldaten

Foto: MTI

Die ungarische Oppositionspartei LMP ini­ti­iert in einem Antrag, dass die Überstunden von Polizisten und Soldaten auch näch­stes Jahr bezahlt wer­den sollen.

Die Parlamentsabgeordnete der Partei, Márta Demeter hielt am Samstag eine Pressekonferenz in Budapest, wo sie betonte: beide Bereiche wür­den von der massen­haften Abrüstungswelle und dem Zerfall bedroht, wenn die Regierung laut ihrem aktuellen Plan  ab 2019 nicht finanziell, son­dern in Freizeit kom­pen­siere.

Demeter hob her­vor: wegen man­gel­nder Belegschaft  ist es bere­its jetzt bei der Polizei und beim Militär schwierig, die ver­schiede­nen Dienste zu organ­isieren, bei Ersterem sollen die Arbeitnehmer   jährlich ins­ge­samt 8–10 Millionen Überstunden übernehmen, beim Militär liegt diese Zahl bei  5–6 Millionen Stunden.

Laut der Politikerin erhal­ten diese Arbeitnehmer im Gegensatz zu der Behauptung der Regierung die ver­sproch­ene 50% Lohnerhöhung nicht. Als Beispiel erwäh­nte sie, dass die Summe der Lohnerhöhung bei den inneren Behörden monatlich durch­schnit­tlich nur 9000 Forint (28 Euro) betrug.

Márta Demeter bat das Kabinett, den Interessenvertretungsrat des Innern einzu­berufen, um gemein­sam mit der Gewerkschaft ein kom­plexes System für diese Bereiche ausar­beiten zu kön­nen. Dieses soll die Erhöhung des Lohnfonds für Beamte, Polizei und Militär um 60,000 Forint (181 Euro) bein­hal­ten – betonte sie.

Quelle: alfahir.hu/2018/09/01/lmp_demeter_marta_tulorapenz

 

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