Über 1.000 griechische Eltern erheben sich gegen Migranten in Schulen

flickr.com/ Noborder Network (CC BY 2.0)

Laut der griechis­chen Webseite Kathimerini haben 1.130 Eltern, die mit ihren Kindern auf der griechis­chen Insel Chios leben, einen Protestbrief an die Schulleiter geschickt, in dem sie erk­lärten, dass sie nicht wollen, dass ihre Kinder zusam­men mit Migrantenkindern zur Schule gehen.

Der Protestbrief wurde auch ver­schiede­nen hochrangi­gen Beamten auf der Insel Chios mit­geteilt.

Die 1.130 Eltern erk­lären, dass das Recht auf Bildung für Flüchtlinge und Migrantenkinder nicht nur in vollem Umfang respek­tiert wird, son­dern dass es auch eine Pflicht des Staates ist, dies ohne die Beteiligung von NGOs zu tun.

„Wir, die Bewohner dieser Inseln, sind diejeni­gen, die fast das ganze Gewicht dieser Situation tra­gen, was die Entscheidungsträger zumin­d­est auf prak­tis­cher Ebene nicht zu ver­ste­hen scheinen. Aber ist das Modell des Ministeriums in all seinen Parametern durch­dacht und funk­tion­iert es für alle Kinder? Die Widersprüchlichkeit des gesamten Spektrums des Migrationsmanagements, die chao­tis­che Distanz zwis­chen den gele­gentlichen Versprechungen und Versprechungen und deren Ergebnissen sowie unsere Verpflichtung als Eltern und als Bürger führen dazu, dass wir die Fehler aufzeigen.“

– Wir fordern die Schaffung von Flüchtlingsheimen und -struk­turen im Empfangs- und Identifizierungszentrum von BIAL, weil es die Lösung mit den ger­ing­sten Problemen für alle ist.

- Wir fordern, dass diese Resolution den anderen Eltern- und Wächterverbänden außer­halb der Schulen in Chios und auf den anderen Inseln, die von der Flüchtlingsproblematik geplagt sind, bewusst gemacht wird, da sie Gastgeber unzäh­liger unkon­trol­lierter Flüchtlinge und Immigranten sind.

- Wir bit­ten die Direktoren und die Lehrervereinigung jeder Schule, die Elternvereinigung und den zu diesem Zweck ein­gerichteten Sonderausschuss für Eltern über mögliche Entwicklungen, die von einer Organisation aus­ge­hen kön­nen, zu informieren.

- Wir bit­ten die zu diesem Thema gewählten Vertreter der Elternvereinigungen und der Elternausschüsse, an allen regelmäßi­gen oder außeror­dentlichen Sitzungen der Lehrervereinigung oder anderer Gremien teilzunehmen, die in Zukunft stat­tfinden wer­den und mit der Flüchtlingsproblematik zu tun haben.

- Wir fordern vom Ministerium für Bildung, Regionalbildung, Primar- und Sekundarbildung, dass sie unsere Forderungen respek­tieren.

- Wir bit­ten das Städtische Komitee für Bildung, all unsere Forderungen als Eltern und Bürger zu teilen, zu beteili­gen und zu unter­stützen.

Ansonsten behal­ten wir uns das Recht vor, jedes berechtigte Interesse, das wir als Eltern und Bürger haben, gemäß der Verfassung und den Gesetzen des griechis­chen Staates gel­tend zu machen.

Griechische Eltern sind der Flüchtlingskrise ebenso müde wie den Predigten von NGO-Mitgliedern und der griechis­chen Regierung. Es scheint, dass Menschen, wenn die kör­per­liche Unversehrtheit ihrer Kinder bedroht ist, zu Realisten wer­den.

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