Szijjártó: IS-Terroristen kommen per Flüchtlingswelle nach Europa

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Wenn die Vereinten Nationen ihre „völlig voreingenommene“ Haltung zur Migration nicht aufgeben, wird die Gefahr für Europa in den kommenden Monaten „extrem groß“ sein, sagte der ungarische Außenminister am Montag vor dem UN-Menschenrechtsrat und der Abrüstungskonferenz in Genf.

In seinen Reden vor den jeweiligen Körperschaften sagte Szijjártó, dass die globale Koalition, die den Terrorismus bekämpft, aus 98 Prozent des von ihr besetzten Territoriums den Islamischen Staat ausgeworfen habe. Dies bedeute jedoch nicht den Untergang der terroristischen Vereinigung, da sie eine neu eingeführte Strategie haben, und zwar, ihre Söldner in die Länder zurückzuschicken, aus denen sie gekommen sind. Etwa 5.000 sind EU-Bürger, gab er zu bedenken und ergänzte, dass das Abfangen von IS-Mitgliedern in Bosnien und Mazedonien in den letzten Wochen ein Beweis für die IS-Strategie sei.

In Anbetracht der Tatsache, dass der Balkan ihre bevorzugte Route ist, müssen die westlichen Balkanländer und Mitteleuropa ihre Grenzen sicher schützen, fügte er hinzu. Zum Abschluss seiner Rede vor MTI forderte Szijjártó die Vereinten Nationen auf, ihre Politik der Unterstützung der Migration aufzugeben. Andernfalls könnten IS-Terroristen, die Waffen, die zu massiven Zerstörungen in der Lage sind, in einer Migrationswelle nach Europa tragen. Der Minister forderte die Abrüstungskonferenz außerdem dazu auf, schnell auf ihre Ziele hinzuarbeiten, damit diese Waffen erst garnicht in die Hände von Terroristen gelangen.