Szijjártó: IS-Terroristen kommen per Flüchtlingswelle nach Europa

Foto: APH0risma / flickr public domain

Wenn die Vereinten Nationen ihre „völ­lig vor­ein­genommene“ Haltung zur Migration nicht aufgeben, wird die Gefahr für Europa in den kom­menden Monaten „extrem groß“ sein, sagte der ungarische Außenminister am Montag vor dem UN-Menschenrechtsrat und der Abrüstungskonferenz in Genf.

In seinen Reden vor den jew­eili­gen Körperschaften sagte Szijjártó, dass die glob­ale Koalition, die den Terrorismus bekämpft, aus 98 Prozent des von ihr beset­zten Territoriums den Islamischen Staat aus­ge­wor­fen habe. Dies bedeute jedoch nicht den Untergang der ter­ror­is­tis­chen Vereinigung, da sie eine neu einge­führte Strategie haben, und zwar, ihre Söldner in die Länder zurück­zuschicken, aus denen sie gekom­men sind. Etwa 5.000 sind EU-Bürger, gab er zu bedenken und ergänzte, dass das Abfangen von IS-Mitgliedern in Bosnien und Mazedonien in den let­zten Wochen ein Beweis für die IS-Strategie sei.

In Anbetracht der Tatsache, dass der Balkan ihre bevorzugte Route ist, müssen die west­lichen Balkanländer und Mitteleuropa ihre Grenzen sicher schützen, fügte er hinzu. Zum Abschluss seiner Rede vor MTI forderte Szijjártó die Vereinten Nationen auf, ihre Politik der Unterstützung der Migration aufzugeben. Andernfalls kön­nten IS-Terroristen, die Waffen, die zu mas­siven Zerstörungen in der Lage sind, in einer Migrationswelle nach Europa tra­gen. Der Minister forderte die Abrüstungskonferenz außer­dem dazu auf, schnell auf ihre Ziele hinzuar­beiten, damit diese Waffen erst gar­nicht in die Hände von Terroristen gelan­gen.

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