Impf­pflicht: Kriti­sche Ärzte werden in Öster­reich nun mundtot gemacht

SPÖ Presse und Kommunikation/flickr (CC BY-SA 2.0)

Laut offi­zi­ellem O‑Ton der öster­rei­chi­schen Ärzte­kammer unter der straffen, regie­rungs­kon­formen Führung von Thomas Szekeres, soll es in Zukunft und in Hinblick auf die drohende Impf­pflicht ausschließ­lich Amts-und Kontroll­ärzten erlaubt sein, Atteste für eine Impf­be­freiung ausstellen zu dürfen.
 

Die seltsam anmu­tende Begrün­dung dafür sei, dass dadurch der (nicht näher erläu­terte) Druck auf nieder­ge­las­senen Ärzte abnehmen solle.

Auch hier hat Nieder­ös­ter­reich die Führung übernommen

Diese Forde­rung ging, wie momentan alle „staats­tra­genden Hand­lungen“, wieder einmal von Nieder­ös­ter­reich aus. Die dortige Ärzte­kammer, unter Präsi­dent Chris­toph Reisner, erklärte in einer Aussendung vom 07.12.2021, die nieder­ge­las­senen Ärzte seien seit Monaten gefor­dert, dies sollte zu deren Entlas­tung dienen. Daher sollte es in Zukunft ausschließ­lich „Amts­ärzten“ vorbe­halten sein, Impf­be­frei­ungen ausstellen zu dürfen.

Des Weiteren würde mit der bevor­ste­henden Impf­pflicht der Druck auf nieder­ge­las­sene Ärzte dahin­ge­hend steigen, dass diese dann vermehrt Impf­be­frei­ungen ausstellen mussten. Gene­rell sollten jedoch Pati­enten durch „ihre“  Vertrau­ens­ärzte von der Corona-Impfung über­zeugt werden.

„Damit verhin­dert wird, dass Pati­en­tinnen und Pati­enten von einer Ordi­na­tion zur nächsten gehen und um ein Befrei­ungs­at­test ansu­chen, ist es unab­dingbar, das Ausstellen dieser Impf­be­frei­ungs­at­teste in die Hände von Amts­ärzten und Kontroll­ärzten der Kran­ken­kassen zu legen“, ist Präsi­dent Reisner überzeugt.

Soll in Impf­pflicht-Gesetz veran­kert werden

Geht es nach Ärzte­kammer-Präsi­dent Szekeres, muss diese Forde­rung seiner­seits im Impf­pflicht­ge­setz fix veran­kert werden.

„Angst­mache und gezielte Desin­for­ma­tion der Bevöl­ke­rung“ ließen derzeit leider keinen normalen und gewohnten Umgang mit den Attesten zu, so Szekeres.

Drohungen gegen nieder­ge­las­sene Ärzte gingen bereits voraus

Bereits Anfang dieser Woche erging von Seiten der Ärzte­kammer ein Warn­schreiben an alle nieder­ge­las­senen Mediziner.

Darin wird davor gewarnt, „Impf-Befrei­ungen nicht leicht­fertig auszu­stellen, die Empfeh­lungen des Natio­nalen Impf­gre­miums seien verbind­lich“. Szekeres ist auf Grund seiner Linie als weisungs­ge­bunden zu betrachten, dies möchte man nun auch auf alle bis dato noch „frei“ prak­ti­zie­renden Ärzte ausdehnen. Ganz nach dem Motto „Wider­stand ist zwecklos“!

Es dürfe auf keinen Fall unbe­gründet von einer Corona-Impfung abge­raten werden, hieß es unter anderem darin. Es drohen ansonsten Diszi­pli­nar­ver­fahren, so die Ärztekammer.

Jeder Arzt, der also in Zukunft nicht regie­rungs­kon­form agiert, ist im Hand­um­drehen seinen Job los.

Selbst­ver­ständ­lich müssten aber auch Unge­impte behan­delt werden. Dies ist offenbar zur „opti­schen Korrektur“ dieses unglaub­li­chen Eingriffes in die Meinungs­frei­heit von Ärzten gedacht gewesen. Schon alleine der Hypo­kri­ti­sche Eid, den jeder Medi­ziner leisten muss, verpflichtet dazu alle Menschen gleich zu behandeln.

Mögli­cher­weise wagt man sich aber auch da nun an eine Aufwei­chung desselben heran, denn ethisch vertretbar sind derlei Direk­tiven und Eingriffe in Medi­zi­ni­sche Hand­lungen von Seiten des Staates wohl kaum.

Diszi­pli­nar­ver­fahren als Folge für oppo­nie­rende Ärzte

Die impf­kri­ti­sche Webseite „Ärzte für alle“ musste daher auf Grund massivstem Druck und Andro­hung eben­dieser Diszi­pli­nar­ver­fahren ihre „Pforten“ schließen. Darin wurde einzig, und auch das wird bereits zensiert, erklärt, man würde auch unge­impfte Pati­enten behandeln.

Das wird ja wohl nicht „von Unge­fähr“ kommen, lässt es doch den Schluss zu, dass lini­en­treue Berufs­kol­legen dies offenbar, ganz im Sinne der Ausgren­zungs-Politik der Regie­rung gegen­über Unge­impften, bereits verwei­gert hätten.

Nach Aussage von Szekeres hätten sich Ärzte ausnahmslos und strikt an die Empfeh­lungen, die dann aber doch eher als Befehle zu werten sind, zu halten. Das Gremium sehe nur sehr wenige Ausnahmen vor. Daher sei es eben nicht sinn­voll wenn jeder nieder­ge­las­sene Arzt Impf­be­frei­ungen ausstellen dürfe, so Szekeres weiter.

Abschlie­ßend lassen wir ein Zitat des absolut lini­en­treuen, sich offenbar in seiner Posi­tion dadurch gesi­chert fühlenden, Ärzte­kam­mer­prä­si­denten Szekeres einfach so im Raume stehen.

„Die Aggres­si­vität werde durch bestimmte poli­ti­sche Grup­pie­rungen empö­ren­der­weise auch noch befeuert, da sei es wichtig Druck heraus zu nehmen“, so Szekeres. Öster­reichs „Ober­arzt“ macht ganz unver­hoh­lene Einschüchterungspolitik.




13 Kommentare

  1. DIESER ÄRZTEKAMMER-PRÄSIDENT IST EINE GEFAHR FÜR GESUNDHEIT UND BÜRGER! WENN MAN NOCH SEINE MEINUNG SAGEN DARF! IN ÖSTERREICH KANN ICH DAS NICHT MEHR SAGEN – DAVON BIN ICH ÜBERZEUGT!

  2. Mundtot? Die guten alten Ärzte haben es doch gar nicht nötig, ihre Pati­enten zum Krüppel zu spritzen. Die gehen einfach in Rente. Gibt’s in Öster­reich etwa zu viele Ärzte?

    • Dazu gehören auch die Drohung an Unter­nehmen, Geschäfte nieder­zu­brennen, sollten sie den Anwei­sungen des Premier­mi­nis­ters Folge leisten, steht da. Das wäre dann auch im eigenen Land zu prüfen, wegen Verein­heit­li­chung der Corona Regeln.

  3. Beim besten Willen kann ich mir nicht vorstellen, daß es weiter fried­lich bleibt. Momentan sieht es so aus, daß die Gewalt immer mehr von der Polizei ausgeht und nur eine Frage der Zeit ist, wann der erste Schuss fällt. Man wird versu­chen, die fried­li­chen Demos zu Gewalt­taten zwingen durch einschließen von Anti­fanten oder Poli­zisten in Zivil und so wird der Kanzler die Daumen­schrauben weiter anziehen. Denn dann werden auch die Umer­zie­hungs­lager aus den Boden schießen und man wird mit Waffen­ge­walt vorgehen. Die Poli­zisten hat man soweit gegrillt und so werden sie gegen die eigenen Leute vorgehen in Ösi oder wie im neuen Ampel­reich. Schwer einzu­schätzen ist die Party- und Event­szene geht sie mit gegen die Diktatur, unter­stützen sie diese oder lauern sie als lachende Dritte im Hinter­grund bis sich die Urein­wohner selber dezi­miert haben. Nun müsste man Wissen wie groß die Ärzte­schaft ist , die gegen die Coro­na­po­litik ist. Dann könnte man streiken z.B. keine Impfungen vornehmen oder den Genossen, Schwarzen und Grünen, Haus­verbot erteilen oder einfach die Praxen für ein oder zwei Wochen schließen.

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  4. Und wieder mal das altbe­kannte Muster:
    Man will die (Haus-)ärzte von ihren Pati­enten entfremden, auf daß es nicht nur in den teil­weise bereits als „Leichen­fa­briken“ geschmähten durch­ra­tio­na­li­sierten Groß­kli­niken sondern auch bei der Versor­gung im Kleinen maximal ohne persön­li­chen Bezug und Verant­wor­tung nur noch wie beim Vieh um schnelle Abfer­ti­gung ohne indi­vi­du­elle Abwä­gung geht.

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  5. Rumä­nien machts vor: Zu den Feier­tagen wird die Tante Corona in den Urlaub nach Deutsh­land geschickt
    helmut‑1, Sieben­bürgen, Mitt­woch, 08.12.2021, 07:09 2518 Views

    Nun haben wir hier in Rumä­nien eine andere Situation:
    Diese ganzen Impf­kam­pa­gnen waren ein Schuss in den Ofen. Die letzte mit den Restrik­tionen in den großen Einkaufs­zen­tren mit dem grünen Pass hat nichts gebracht, als kräf­tige Verluste für den Handel und dadurch auch gerin­gere Steuereinnahmen.

    Impf­zwang ist hier kein Thema, zumal bis jetzt etwa ein Viertel der Bevöl­ke­rung geimpft sind. Andere Zahlen sind reine Propa­ganda der Regierung.

    Aber jetzt kommts: Die Regie­rung in RO hat ja auch bemerkt, wie es in Öster­reich und anderen Ländern rund geht. Kommt mir nur komisch vor, dass in Deutsch­land alles ruhig ist, – nach anders­lau­tenden Infos sieht es so aus, dass es auch in den deut­schen Städten zu spora­di­schen Kund­ge­bungen kommt, – nur die Medien berichten nichts darüber.

    Da die Regie­rung, die jetzt wieder umge­bildet wurde, mit einer anderen Koali­tion, – die logi­scher­weise nicht lange halten kann, aber noch bis ins neue Jahr im Amt bleiben will,

    www.srf.ch/news/international/rumaeniens-neue-regierung-die-koalition-der-erzfe

    haben sie sich an der Tradi­tion in Rumä­nien orien­tiert und diese respektiert.

    Welche Tradi­tion ist das: Die Feier­tage zum Jahres­wechsel sind heilg. Gäbe es da Restrik­tionen, wo man das oder das nicht darf, – viel­leicht gar sich nicht mit Freunden und Verwandten treffen, dann wäre schnell Schluss mit lustig.

    Also, wurde gestern schnell reagiert: sämt­liche Restrik­tionen sind über die Feier­tage aufge­hoben, nachdem ja hinter dem ganzen Zirkus sowieso ganz andere Inter­essen stecken und nicht das Inter­esse an der Volks­ge­sund­heit, kann man das ruhig ins Neue Jahr verschieben, um dann weiter zu machen im alten Text.

    Die Verlaut­ba­rung:

    orademedias.ro/noi-masuri-de-relaxare-liber-la-petreceri-de-craciun-si-revelion

    Ich über­setze das Wesentliche:

    Neue Entspan­nungs­maß­nahmen – Frei für Weih­nachts- und Silves­ter­partys – Keine Verkehrs­be­schrän­kungen und keine Masken­pflicht mehr

    Das Natio­nale Komitee für Notfall­si­tua­tionen hat in seiner Entschei­dung zur Verlän­ge­rung des Alarm­zu­stands eine Reihe von Maßnahmen zur Locke­rung des Alarm­zu­stands während der Feri­en­zeit vorge­schlagen. Dazu gehören die Aufhe­bung von Verkehrs­be­schrän­kungen, der Verzicht auf Masken auf nicht über­füllten öffent­li­chen Plätzen oder der Zugang zum Einkaufs­zen­trum auf der Grund­lage eines nega­tiven Tests.

    Wie würde man dazu in Öster­reich sagen?

    „Geht scho“

    Quelle: dasgelbeforum.net/index.php?id=588942

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        • Ja der Chaucesco war ein ganz übler Ganove! Der Dreck­spatz hatte aus Rumä­nien einen schul­den­freien Staat gemacht und wollte partout bei den Finanz­haien keine neuen Wucher­zinsen zahlen, sondern einfach wie bisher schul­den­frei bleiben! Damit hatte er sein eigenes Todes­ur­teil unterschrieben!

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          • Wie war das mit Idi Amin? Da gibts doch sicher auch State­ments vom Waffen­stu­dent, dass das eingent­lich ein ganz feiner Kerl war.

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