Mailand: linke Akti­visten stellen abscheu­liche Statue auf

Sankara-Statue · Foto: VoxNews

Eine eiserne Statue, die dem afri­ka­ni­schen anti­ko­lo­nialen revo­lu­tio­nären Präsi­denten von Burkina Faso, Thomas Sankara, gewidmet ist, wurde heute in den Monta­nelli-Gärten in Mailand von Vertre­tern der „Antiglo­ba­listen“ aufge­stellt, darunter das Cantiere Social Center und das Komitee, um Abba nicht zu vergessen.

Die Statue ist ein Werk von Mor Talla Seck, einem Sene­ga­lesen der Black Diaspora Art. Eine Tafel zeigt ein Zitat von Sankara selbst: „Wir müssen unsere Menta­lität deko­lo­ni­sieren und Glück errei­chen“. Die Aufstel­lung fand im Rahmen eines Aufrufs an die Künste „Deco­lo­nize the City“ statt und folgt der Deko­ra­tion „Black Lives Matter“, die auf dem Basket­ball­platz des Sempione-Parks gemalt wurde, wobei zugleich der Corso Colombo in „Corso Resis­tenza Indi­gena“ umbe­nannt wurde.

„Sankara – so hieß es – ist ein Symbol, das von der Realität der euro­päi­schen kolo­nialen und neoko­lo­nialen Ausbeu­tung in Afrika spricht, aber auch vom Wider­stand und der Befreiung von Burkina Faso und dem Konti­nent. Diese Statue ist ein Akt des Wissens­aus­tauschs, eine Art zu bestä­tigen, dass es keine einzige Erin­ne­rung, Geschichte und Wahr­heit gibt.“

Protest des lombar­di­schen Rats für Sicher­heit und Einwan­de­rung Riccardo De Corato gegen die Initia­tive: „Die Antiglo­ba­listen handelten unge­stört, ihre Gesichter von ihren Sturm­hauben verdeckt, und sendeten sogar ihre Live-Bericht­erstat­tung darüber. Mit der Arro­ganz derer, die sicher sein konnten, dass niemand ihnen entge­gen­treten und dass die Polizei nicht eingreifen würde, um diese ille­gale Hand­lung an einem öffent­li­chen Ort zu stoppen. Leider ist mein Appell an die Spitze der Polizei, diesen Aufruhr zu verhin­dern, geschei­tert. Die Polizei griff trotz Vorankün­di­gung und geltender Notfalls­maß­nahmen für Covid 19 nicht ein.“

Quelle: VoxNews

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