Slowe­nien muss wie Ungarn und die V4-Länder auf dem Recht auf Selbst­be­stim­mung bestehen

Zmag Jelinčič Plemeniti · Bildquelle: KM

Ein Gespräch mit dem lang­jäh­rigen Euro­pa­ab­ge­ord­neten und Vorsit­zenden der slowe­ni­schen Natio­nal­partei, Zmag Jelinčič Pleme­niti, über die Gefahren der Massen­mi­gra­tion, den Kultur­marxismus und die Proteste linker NGOs.

Von Andrej Sekulović

Was halten Sie von den Protesten der „Radfahrer“ und den jüngsten gewalt­tä­tigen Protesten sowie von den fort­ge­setzten Versu­chen der Oppo­si­tion, die derzei­tige Regie­rung zu untergraben?

Die Proteste der linken „Radfahrer“ vor dem slowe­ni­schen Parla­ment werden, wie alle anderen Proteste linker NGOs auch, von denselben regie­rungs­feind­li­chen Kreisen vorbe­reitet und durch­ge­führt. Es ist der Wunsch, die derzei­tige Regie­rung zu stürzen, unge­achtet der Konsequenzen.

Man könnte sogar sagen, dass es sich um staats­feind­liche Aktionen handelt, die in anderen Ländern schon längst sank­tio­niert worden wären. In unserem Land hat die Polizei jedoch erst vor kurzem ange­messen reagiert, was zeigt, dass ein gewisser Teil der Polizei immer noch von linken poli­ti­schen Vorstel­lungen beein­flusst wird und sich mehr für den Umsturz des Staates als füreine Wieder­her­stel­lung der normalen Ordnung und des Funk­tio­nie­rens des Staates einsetzt.

Die Unruhen werden immer aggres­siver werden, und es wäre zu erwarten, dass die Anführer dieser Proteste verhaftet und recht­lich verfolgt würden. Eine Bestra­fung der Randa­lierer wäre eben­falls wünschenswert.

Die jüngsten Ereig­nisse in Afgha­ni­stan bedrohen Slowe­nien und Europa mit einer neuen Welle von Migranten, die bereits begonnen hat, während die Massen­mi­gra­tion nach Europa seit Jahren und sogar Jahr­zehnten eska­liert. Wie sollte Slowe­nien auf diese Migra­tion reagieren, und welche Maßnahmen wären Ihrer Meinung nach am besten geeignet, sie zu begrenzen und zu stoppen?

Slowe­nien hätte schon vor langer Zeit die Einreise aller Migranten verbieten müssen, unab­hängig davon, ob es sich um ille­gale oder so genannte legale Migranten handelt, zwischen denen es in Wirk­lich­keit keinen Unter­schied gibt. Slowe­nien darf keinen einzigen Migranten aufnehmen, und wenn sie inner­halb des Landes aufge­griffen werden, sollten sie sofort abge­schoben werden. Vorzugs­weise in ihr Herkunfts­land oder in ein Land, das sie aufnehmen möchte.

Es gibt eine ganze Reihe von Ländern in West­eu­ropa, in denen Migranten will­kommen sind, ob sie nun schon welche haben oder nicht.

In diesem Zusam­men­hang sollten wir auch alle Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tionen bestrafen, die sich direkt mit der Einreise ille­galer Einwan­derer nach Slowe­nien befassen, aber auch indi­rekt, indem sie ihnen alle Infor­ma­tionen und Unter­stüt­zung zukommen lassen. In der slowe­ni­schen Natio­nal­partei haben wir eine Reihe von Straf­an­zeigen gegen diese Vermittler gestellt, jedoch ohne Erfolg, da die Staats­an­walt­schaft alle Anklagen abge­wiesen hat.

Der Kulturm­ar­xismus ist eine Bedro­hung, die heute in vielen wich­tigen Insti­tu­tionen der euro­päi­schen Gesell­schaften präsent ist, und die Ausein­an­der­set­zungen über die Rechte der LGBT-Gemein­schaft zwischen Ungarn und den V4-Ländern und Brüssel sind unter anderem ein Ergebnis dieser „Ideo­logie“. Was sagen Sie zu diesem Konflikt und wie stark ist Ihrer Meinung nach der Kulturm­ar­xismus in Slowenien?

In Slowe­nien ist der Kulturm­ar­xismus einer der Leit­ge­danken in den linken poli­ti­schen Parteien, aber auch in einigen Parteien der poli­ti­schen Rechten, in denen Neigungen zu diesem unge­sunden Denken zu erkennen sind.

Slowe­nien muss ebenso wie Ungarn und die V4-Länder auf dem Recht auf Selbst­be­stim­mung bestehen, natür­lich auf der Grund­lage unserer zivi­li­sa­to­ri­schen Normen und der Lebens­grund­lage, auf der unsere Kultur beruht. Die verschie­denen imagi­nären LGTB+, -, x,y… und ich weiß nicht, welche anderen Gruppen, gehören nicht zum Kultur‑, Lebens- und Exis­tenz­kreis der slowe­ni­schen Nation, da sie von abwei­chenden Sonder­gruppen mit der Unter­stüt­zung linker Finanz­in­sti­tu­tionen im Lande und verschie­dener Soros-Gruppen aus dem Ausland vertreten werden.

Wie sehen Sie die Zukunft Slowe­niens und Europas ange­sichts der aktu­ellen Trends?

Slowe­nien darf auf dem einge­schla­genen Weg nicht stehen bleiben, sondern muss den einge­schla­genen Weg noch ener­gi­scher fort­setzen. Im nächsten Mandat muss sich der gesunde Menschen­ver­stand durch­setzen, der jede Art von Abwei­chung ablehnt und den gesunden Menschen­ver­stand in den Vorder­grund stellt.

Wenn sich die Slowenen daran halten, werden wir über­leben, uns in die rich­tige Rich­tung entwi­ckeln und noch erfolg­rei­cher sein, als wir es jetzt sind.

Aber ein Europa, das in immer stär­kerem Maße der Devianz folgt, wird in sich selbst und seiner Deka­denz verfaulen und wie das Oströ­mi­sche Reich zusammenbrechen.

Quelle: Kulturni mark­sizem / rudoljub.si


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