Slowe­ni­sche Diplo­matin vertritt ihr Heimat­land in Nationaltracht

Lea Stančič, in Nationaltracht, überreicht ihr Beglaubigungsschreiben an die Präsidentin der Republik Moldau · Foto: Demokracija

Am 14. April 2021 über­reichte die Botschaf­terin der Repu­blik Slowe­nien Lea Stančič in slowe­ni­scher Natio­nal­tracht das Beglau­bi­gungs­schreiben des Präsi­denten der Repu­blik Slowe­nien, Borut Pahor, an die Präsi­dentin der Repu­blik Moldau, Maia Sandu.

Stančič wurde wegen ihres Auftritts bei dieser proto­kol­la­ri­schen Veran­stal­tung in Tracht zahl­rei­chen Angriffen und Spott von linker Seite, vor allem in den sozialen Netz­werken, ausgesetzt.

Es hieß unter anderem, sie wolle Slowe­nien damit in eine Art natio­na­lis­ti­sches Gedan­kengut erwe­ckende, reak­tio­näre Vergan­gen­heit im Gefolge von Viktor Orbáns Diplo­maten zurückführen.

Das Gegen­teil ist richtig: wir sollten stolz auf unsere slowe­ni­schen Wurzeln und Tradi­tionen sein!

Foto: Božo Cerar persön­li­ches Archiv

Der lang­jäh­rige Diplomat Dr. Božo Cerar, zuletzt Botschafter in den USA, unter­stützte seine Kollegin, indem er uns ein Archiv­foto von sich in Tracht während seines diplo­ma­ti­schen Dienstes schickte und es widmete: „zur Unter­stüt­zung meiner Kollegin Lea Stančič“.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei DEMOKRACIJA, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.


1 Kommentar

  1. Als Sachse sage ich, daß die Botschaf­terin der Repu­blik Slowe­nien alles richtig gemacht hat. Es ist ein sehr schönes Bild. Sie kann stolz auf die Tracht sein. In der Repu­blik Moldau müßte es ja auch eine Tracht geben. Übri­gens: Ich liebe Trachten der Völker und Volks­stämme. Für mich ist das die ECHTE Viel­falt unserer Welt und nicht das, was man uns jeden Tag vor die Nase hält!

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