Volks­ab­stim­mung in der Schweiz: Polizei soll Natio­na­lität und Herkunft von Straf­tätern veröffentlichen

Foto: Fdesouche

Eine Volks­in­itia­tive der SVP, die am 7. März dem Volk vorge­legt wird, soll die Polizei verpflichten, in ihren Medi­en­mit­tei­lungen die Natio­na­lität und Herkunft von Straf­tä­tern zu veröf­fent­li­chen. Konkret will sie die syste­ma­ti­sche Veröf­fent­li­chung der Natio­na­lität und Herkunft von Straf­tä­tern, Verdäch­tigen und Opfern vorschreiben.

Seit dem Jahr 2017 hat die Stadt­po­lizei Zürich diese Infor­ma­tionen nicht mehr veröf­fent­licht. Sie sie ist eine der einzigen Poli­zei­be­hörden in der Schweiz, die darauf verzichtet. Zwar kann jede Poli­zei­be­hörde über ihre eigene Praxis entscheiden, aber die Tendenz geht eher dahin, die Natio­na­lität zu nennen.

Als Reak­tion auf den Entscheid der Zürcher Polizei hat die SVP eine kanto­nale Initia­tive lanciert. Die Regie­rung lehnt diese ab, macht aber einen Gegen­vor­schlag. Demnach soll nur die Staats­an­ge­hö­rig­keit mitge­teilt werden, nicht aber die Herkunft von Eingebürgerten.

Für Laura Fischer (Junge SP) würde „Trans­pa­renz bedeuten, den wirk­li­chen Ursa­chen von Krimi­na­lität Aufmerk­sam­keit zu schenken, wie der finan­zi­ellen Situa­tion dieser Menschen, ihrem Bildungs­ni­veau oder der Gewalt, die sie mögli­cher­weise erlebt haben. Wir sollten dort ansetzen, Gewalt verhin­dern, den Zugang zu Ausbil­dung fördern und gegen finan­zi­elle Ungleich­heiten kämpfen“.

Im Kanton Solo­thurn war eine ähnliche SVP-Initia­tive im Jahr 2012 vom Volk mit über 70 % ange­nommen worden.

Quelle: RTS


10 Kommentare

  1. Zu dem Thema könnte man auch den alten Darwin befragen.….….
    Wenn eine Katze ihr Lager im Kuhstall hat, dann wird sie ihr Leben lang Kätz­chen zur Welt bringen und keine Kälber.
    Und diese Kätz­chen werden wieder Katzen und keine Kühe.

  2. Da haben sie aber mit Drogen­groß­händ­lern, Waffen­schie­bern und Steu­er­hin­ter­zie­hern ihr Problem. Das läuft international!

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  3. Nur Leute, die kein Inter­esse an einer Ursa­chen­be­kämp­fung haben, die Unrecht und Angst zum neuen Normal erklären möchten, können Inter­esse haben an der Verschleie­rung der Herkunft des Täters. Ausserdem: Echte Flücht­linge sind dankbar für Unter­stüt­zung und Über­le­bens­hilfe. Kolo­nia­listen und Dschi­ha­disten sind dies nicht. Sie wollen erobern und brechen bewusst Gesetze, was sich in diesen Krimi­nal­sta­tis­tiken zeigen würde. Schnell würde deut­lich, dass die euro­päi­schen Regie­rungen seit 2015 Staats­ter­ro­rismus betreiben und entspre­chend bestraft werden müssten.

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  4. Absolut richtig! Die heutige Polizei geht gegen „Corona- Masken- Verwei­gerer“ vor, schließt aber bei krimi­nelle Zuge­reisten die Augen, egal was sie machen, die werden verschont.

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    • Wie zum Beispiel im Görlitzer Park in Berlin. Die M.hren-Apotheke hat dort unbe­hel­ligt 24/7 geöffnet und bietet Sinn erwei­ternde Medizin an. Timothy Leary wäre stolz darauf.

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  5. Das es über­haupt eine Abstim­mung braucht ist ja der eigent­liche Miss­stand! Warum hörte man auf die Dinge beim Namen zu nennen? Weil das in unserer Links linken Welt im Prinzip keinen inter­es­siert und wenn’s irgendwo Problemme gibt wird für mehr Polizei votiert. Und so stehen wir heute mit einer Zigtau­send­fa­chen Sicher­heits­kräf­te­schar da die nicht dafür einge­setzt wird für was sie einge­stellt wurde sondern nur mehr das System und deren Macht­haber schützt!

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  6. Gerade die Herkunft sollte veröf­fent­licht werden, denn was nützt es, eine Pass-Staats­bür­ger­schaft zu veröf­fent­li­chen, aus der ja nunmal nicht die Herkunft hervorgeht.

    Wird ja leider auch in D.utschland so gehand­habt. – Ein „D.utscher“ steht dann da. – Ob das ein Pass‑D.utscher ist mit isl.mischem Hinter­grund aus Takka­tuk­ka­land oder aus was für einem archi­schen isl.mischen Land auch immer ist daraus ja nun nicht ersicht­lich – und darum geht es ja: den Anteil dieser Klientel an der Krimi­na­lität und Schwerst­kri­mi­na­lität heraus­zu­stellen und deut­lich zu machen.

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