Südtirol: Anschluss an Österreich – Nicht nur Kirche, sondern auch SVP einhellig dafür

Bildquelle: Südtiroler Heimatbund

Der Südtiroler Heimatbund, so Obmann Roland Lang, hat mit großem Interesse die vom Schützenbund ans Tageslicht beförderten Akten im Zusammenhang mit der Bemühungen des Südtiroler Klerus um die Freiheit Südtirols und den Anschluss an Österreich ver­folgt. In diesem Zusammenhang weist der SHB darauf hin, dass nicht nur die Kirche, son­dern auch alle Ortsobmänner der SVP 1945 und somit ganz kurz nach Kriegsende eine ähn­liche Unterschriftenaktion ges­tartet haben.

Kurz nach Kriegsende mobil­isierte nicht nur der gesamte Südtiroler Klerus seine Stimmen, um die Rückkehr zum Mutterland Österreich einzu­fordern, son­dern auch die einzige damals genehmigte Partei der deutschen und ladinis­chen Minderheit, näm­lich die Südtiroler Volkspartei.

Alle Ortsobmänner unterze­ich­neten die vom zuständi­gen SVP-Bezirk vor­bere­it­ete Petition im Namen aller Mitglieder. Dem SHB liegen Kopien der Originale aus dem August 1945 vor mit den Namen der Ortsobmänner und dem Text der je nach Bezirk im Grunde ähn­lich lau­t­en­den Petition. So sprechen sich zum Beispiel die Ortsobmänner des Burggrafenamtes explizit dafür aus, dass das alte Herz- und Kernland Tirols, in dem seine Stammburg steht, Meran, Burggrafenamt und Passeier (…) an Österreich angeschlossen wer­den wolle (…).

Im Kontext brin­gen alle Bezirke die ein­dringliche Bitte der Südtiroler Bevölkerung der zuständi­gen Dörfer und Bezirke zum Ausdruck, dass das Unrecht von 1919, der Annexion durch Italien, wieder gut­gemacht wird und Südtirol mit Nord- und Osttirol wieder vere­int werde. Der Pustertaler Bezirk erwähnt in diesem Zusammenhang aus­drück­lich die unnatür­liche und wirtschaft­shem­mende Zerreißung des Pustertales durch die Unrechtgrenze. Eine inter­es­sante Parallele, wie sie auch heute bezüglich der Grenzzaunproblematik von Landespolitikern vorge­bracht wird, so Roland Lang in einer Aussendung.

Man unter­stre­icht auch die Möglichkeit, dass wenn von Seiten der Alliierten Zweifel an der Aufrichtigkeit der Petition und des Volkswillens bestünde, man dies durch eine freie Volksabstimmung über­prüfen lassen könne. Der Bezirk Sterzing bekun­det, dass man schon immer mit dem nördlichen Teil des Wipptals jen­seits des Brenners zu einer Einheit ver­bun­den gewe­sen sei und dass dies durch die obig erwäh­n­ten demokratis­chen Schritte wieder richtiggestellt wer­den soll. Insgesamt unter­schrieben 7 Bezirksobmänner und 136 Ortsobmänner die Petitionen, die ein­deutig den Willen des Südtiroler Volkes von poli­tis­cher Seite bekun­den soll­ten – für die Unrechtsbeseitigung und die Selbstbestimmung.

Für den Südtiroler Heimatbund

Roland Lang, Obmann des Südtiroler Heimatbundes (Foto: www.suedtiroler-freiheit.com)
Roland Lang, Obmann des Südtiroler Heimatbundes
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