Sexuelle Übergriffe in Innsbruck: Jetzt 19 Opfer

Innsbruck (Foto: pixabay.com)

Die Zahl der Opfer von sexu­el­len Übergriffen in der Silvesternacht in Innsbruck ist laut Informationen der Tiroler Tageszeitung bis Dienstagabend auf 19 gestie­gen. Eltern von Mädchen bzw. jun­gen Frauen hät­ten sich gemel­det und wei­tere Fälle ange­zeigt. Bis Montagmittag hat­ten sich zunächst neun Opfer gemel­det. Von den Tätern fehlte indes nach wie vor jede Spur. Doch die Ermittler erhof­fen sich einen raschen Fahndungserfolg.

Eine Mutter habe sich gemel­det und ange­ge­ben, dass ihre 17-jäh­rige Tochter und vier wei­tere Freundinnen unge­fähr sel­ben Alters – alle­samt aus Tirol – bedrängt und sexu­ell beläs­tigt wor­den seien, erklärte Ermittler Ernst Kranebitter.

Zudem habe ein Vater aus Südtirol von ähn­li­chen Übergriffen auf seine 18-jäh­rige Tochter und eine gleich­alt­rige Freundin berich­tet. Die Befragungen der Opfer stan­den vor­erst noch aus. Im Laufe des Montags waren über­dies noch zwei Fälle von sexu­el­len Übergriffen auf Frauen aus Südtirol bzw. Vorarlberg hin­zu­ge­kom­men.

Die Taten sol­len alle – bis auf drei – im Bereich des Innsbrucker Marktplatzes ver­übt wor­den sein. Insgesamt sol­len vier junge Südtirolerinnen unter den Opfern sein.

Die Täter sol­len alle süd­län­di­schen Typs und unter 30 Jahre alt gewe­sen sein. Laut Angaben von eini­gen bereits befrag­ten Opfern waren sie schwarz­haa­rig und tru­gen teil­weise Bärte. Einer der Täter soll einen aus­ge­schla­ge­nen Zahn gehabt haben. Die Ermittler gin­gen davon aus, dass es sich bei den Übergriffen immer um die­selbe Tätergruppe han­delte. Die Übergriffe hät­ten jeden­falls “System” gehabt. Dabei seien die Frauen zunächst immer ange­tanzt bzw. von ihrer Gruppe getrennt wor­den. Zudem wurde das Gros der Übergriffe zwi­schen 23.30 und 1.30 Uhr ver­übt. Also gerade zu jener Zeit, als der Tumult am größ­ten war.

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