Asylbetrüger lernten Bibelstellen, um sich als Christen auszugeben

Foto:flickr.com/Noborder Network(CC BY 2.0)

In Hannover wur­den die Köpfe einer Schleuserbande fest­ge­nom­men. Ein Iraner (37) und ein Deutscher (54), sol­len die mut­maß­li­chen Anführer einer Schleuserbande gewe­sen sein, die laut der deut­schen Bundespolizei in min­des­tens 700 Fällen „Flüchtlinge“ ille­gal nach Deutschland brach­ten, und ihnen wei­ters die Grundlage zur Erschleichung eines posi­ti­ven Asylbescheids gaben.

Die Taktik der bei­den Betrüger: die Asylwerber soll­ten aus­sa­gen, sie seien zum Christentum kon­ver­tiert, ihnen drohe des­halb in ihrer Heimat der Tod. Hierfür lie­ßen sie die Invasoren sogar Bibelstellen aus­wen­dig ler­nen, um authen­ti­scher zu wir­ken.

Hauptbeschuldigter ist der 54-Jährige Deutsche, der als Dolmetscher tätig war, und die Asylsuchenden gezielt auf die Gespräche mit dem Bundesministerium für Migration und Flüchtlinge vor­be­rei­tet haben soll.

Zusätzlich zu dem 37-Jährigen Iraner, sind auch des­sen Mutter, seine Ehefrau, ein Rechtsanwalt, und ein Mitarbeiter der ira­ni­schen Botschaft beschul­digt.

Als Konsequenz für die ille­ga­len Migranten wird das Bundesministerium für Migration und Flüchtlinge „gege­ben­falls auf­ent­halts­be­en­dende Maßnahmen ergrei­fen.“

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