17-Jähriger Flüchtling plante Anschlag in Berlin

flickr.com/ Andreas Trojak (CC BY 2.0)

Die Berliner Polizei nahm in Brandenburg einen mutmaßlichen islamistischen Gotteskrieger fest, der einen terroristischen Anschlag in Berlin geplant haben soll.

Auf die Schliche gekommen sei man dem potentiellen Selbstmordattentäter durch Tipps und Hinweise aus den Bundeländern, so der Karl-Heinz Schröter. Wie konkret die Pläne bereits waren, ist derzeit noch unklar.

Der unbegleitete minderjährige Flüchtling war 2015 über die Grenzen nach Deutschland gekommen, ob er schon als Terrorist einreiste, oder erst in „deutschen“ Moscheen radikalisiert wurde, ist bis dato nicht klar. Als er sich per Whatsapp-Nachricht von seiner Mutter verabschiedete, um in den heilige Jihad einzutreten, schlugen die Behörden Alarm. Das SEK stürmte am gestrigen Morgen das Heim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Gerswalde, und nahm den 17-Jährigen fest. Aus welchem Herkunftsland der mutmaßliche Islamist kommt, konnte nicht geklärt werden.

Momentan wird der Flüchtling befragt, und das Heim in Gerswalde nach weiteren Hinweisen durchsucht.