Keine Satire: Bundeswehr testet Uniform für Schwangere

flickr.com/ Wir. Dienen. Deutschland. (CC BY-ND 2.0)

Erst blamierte Von der Leyen die Bundeswehr weltweit mit ihrem Anti-Wehrmachts-Wahn, nun will sie die Truppe endgültig der Lächerlichkeit preisgeben.

Nein, es handelt sich um keine Satire, die Bundeswehr will Uniformen für schwangere Frauen testen. Weil der Babybauch irgendwann nicht mehr unter die Kampfweste und die Uniform passt, hat ein Projektteam „Umstandsmode in den Bekleidungsvarianten Dienstanzug und Feldbekleidung“ entworfen. Bevor die aber flächendeckend zum Einsatz kommen soll, wird sie von 60 Freiwilligen getestet.

Was das mit der Realität zu tun haben soll, ist fraglich. Immerhin sollten Soldaten körperlich belastbar sein, längere Zeit ohne Essen und Schlaf auskommen können, und im Ernstfall auch nach leichten Verwundungen und unter hohem Adrenalinspiegel weitermachen. Das kann weder für die Mutter, und schon garnicht für das Baby gesund sein. Schon alleine der Soldatenalltag mit Gefechtsdienst, langen Belastungsmärschen unter schwerem Gepäck und Schießdienst bei – im Winter – eisigen Temperaturen treibt so manchen an seine Grenzen. Wie Schwangere mit solchen Situationen umgehen sollen, bleibt unklar. Die Truppe übt für den Ernstfall. Der Ernstfall ist der Krieg. Auf dem Schlachtfeld ist kein Platz für schwangere Frauen.