SPÖ zerbricht am Machtkampf

Foto: SPÖ Presse und Kommunikation / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)

Nachdem es bereits rund um das Alkoholverbot am Praterstern Torpedoaktionen des lin­ken Parteiflügels gegen den desi­gnier­ten Bürgermeister Michael Ludwig gege­ben hatte, legte nun Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger ihrem künf­ti­gen Nachfolger noch ein fau­les Ei.

Frauenberger brachte am 26. April ein Gesetz zur KAV-Reform in ver­kürzte Begutachtung, sodass es Anfang 2019 in Kraft tre­ten kann. Dann wer­den unter ande­rem soge­nannte Regionalmanager bestellt. „Unter den Mitarbeitern ver­steht kei­ner, warum mit den Regionalmanagern eine zusätz­li­che Verwaltungseinheit ein­ge­scho­ben wurde. Damit wer­den Entscheidungen noch lang­sa­mer als bis­her erfol­gen“, kri­ti­siert Heinrich Schneider, Personalvertreter im Wilhelminenspital.

Wie der Kurier berich­tet, ver­ste­hen selbst viele Rote diese Reform nicht: „Frauenberger und Finanzstadträtin Renate Brauner haben Ludwig mit dem Gesetz noch ein ziem­li­ches Ei gelegt. Angesichts die­ser ver­murks­ten Reform wird er sich schwer tun, eine kom­pe­tente Persönlichkeit zu fin­den, die Gesundheitsstadtrat wer­den möchte.“

Doch der ent­mach­tete linke Flügel der SPÖ zeigt offen­bar seine Stärke. Auch am wich­tigs­ten roten Feiertag, dem anste­hen­den 1. Mai. Denn gleich nach dem neuen Bürgermeister wird die Gallionsfigur der Ludwig-Verhinderer, Renate Brauner, spre­chen.

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