Jobbik: Weder reiche noch arme Einwanderer in Ungarn willkommen

Quelle: MTI

Ein Abgeordneter der kon­ser­v­a­tiven Oppositionspartei Jobbik glaubt, dass die Regierung Fidesz die einzige „Organisation ist, die Einwanderung in Ungarn organ­isiert“. Anita Kőrösi Potocska sagte am Sonntag auf einer Pressekonferenz, dass die Daten des Statistischen Zentralamts zeigen, dass im Zeitraum 2015–2017 86.000 Einwanderer in Ungarn eingetrof­fen sind.

Sie behauptete, dass die meis­ten von ihnen mit Wohnsitzanleihen in das Land ein­gereist seien, und fügte hinzu, dass Einwanderung „nur Geschäft“ für die Regierung sei. Kőrösi Potocska sagte, dass die Regierung ihre Politik auf Hass und Angstmache stützt. Aus diesem Grund haben ungarische Bürger – vor allem außer­halb der Hauptstadt – Angst vor Einwanderern. Jobbik ver­tritt die Ansicht, dass weder reiche noch arme Migranten nach Ungarn zuge­lassen wer­den dür­fen.

Der Kampf gegen die Einwanderung müsse mit der Aufwertung der Grenzverteidigung und der Errichtung eines unab­hängi­gen Grenzschutzes begonnen wer­den, fügte sie hinzu. Sie sagte, dass die Mitglieder von Jobbik auf dem Parteitag einer Erklärung zuges­timmt hät­ten, dass die Partei auch bei weit­eren Angriffen weiter kämpfen würde, ähn­lich wie die Sanktionen, die vom State Audit Office ver­hängt wur­den. Jobbik sei der einzig gang­bare Ausweg aus der Situation, die unter der derzeit­i­gen Regierung geschaf­fen wor­den sei.

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