Orbán: „Beziehungen zu Israel stärken“

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Die ungarische Vertretung öffnet eine außen­wirtschaftliche Vertretung in Jerusalem, das sei ein weit­erer Fortschritt in der inten­siv­eren Beziehung zwis­chen Ungarn und Israel, betonte Orbán.

Der ungarische Premier führte eine Besprechung mit seinem israelis­chen Kollegen Benjamin Netanjahu, nach der gemein­samen Diskussion hob Orbán her­vor, dass er  Netanjahu über die kom­menden EP-Wahlen informiert habe, wobei die Zurückdrängung des Antisemitismus eine wichtige Rolle spie­len wird.

Er teilte mit: Sie bemühen sich darum, dass nach den Wahlen neue Politiker in der EU Posten nicht übernehmen kön­nen, die NGO’s finanzieren, die sich in poli­tis­che Sachen ein­mis­chen, und Anti-Israel-Standpunkt vertreten.

Anstatt aller 4 Visegradstaaten war bis­lang nur Ungarn in Israel. Orbán meinte dazu: „Es wäre besser gewe­sen, wenn jeder kom­men kon­nten, da es immer besser sei, zusam­men zu sein, als jeman­den zu mis­sen. Ungarn ist mit Polen durch eine gute Freundschaft ver­bun­den, sie kooperieren in der EU auch, und nach der Hoffnung Orbáns lösen Polen und Israel die jetzt neg­a­tiv entwick­elte Situation.“

Viktor Orbán erin­nerte: Ungarn und Israel treten in mehreren inter­na­tionalen Organisationen gemein­sam auf, so in der UNO auch. Ungarn unter­stützt die ein­heimis­chen jüdis­chen Gemeinden, und hof­fentlich wer­den die erfol­gre­ich­sten Maccabi-Spiele bald in Budapest organ­isiert. Bezüglich der wirtschaftlichen Kooperation betonte der ungarische Premier, dass die 210 in Ungarn betäti­gen­den israelis­chen Firmen eine ern­ste Präsenz beweisen, und sie möchten die Zusammenarbeit der zwei Länder hin­sichtlich der inno­v­a­tiven Techniken stärken.

Der ungarische Ministerpräsident erwäh­nte, dass sie den 30. Jahrestag der Wiederaufnahme der ungarisch-israelis­chen diplo­ma­tis­chen Beziehungen heuer feiern. Benjamin Netanjahu hätte am Neustart der Zusammenarbeit zwis­chen Israel und Mitteleuropa wesentlichen Anteil.

Benjamin Netanjahu betonte: „Es gibt mehrere gemein­same Punkte in der Geschichte der zwei Länder, und es geht um solche kleine Völker, kleine demokratis­che Länder, die die Zukunft auf den Frieden, die Freiheit und den Wohlstand bauen, welch eine starke Bindung zwis­chen ihnen bedeutet. Er hob die Wichtigkeit der Kooperation auch im Kampf gegen Terrorismus her­vor. Wie er sagte: „Gemeinsam treten sie diejeni­gen ent­ge­gen, die die men­schliche Zivilisation ins Visier nah­men, näm­lich den islamistis­chen Radikalen und den Terroristen.“

Die noch in weiter Ferne liegen­den, in Budapest abhal­tenden Maccabi-Spiele zeigten, wie wichtig die gute Beziehung mit Israel für Ungarn ist-teilte er mit. Er erin­nerte: auch let­ztes Jahr besuchte Viktor Orbán Netanjahu in Jerusalem, sie tre­f­fen sich regelmäßig, und bei jeden Gelegenheit ver­stärken sie die zwei­seit­i­gen poli­tis­chen, wirtschaftlichen und diplo­ma­tis­chen Beziehungen.

Letztendlich sprach er auch dafür seine Dankbarkeit, dass Ungarn eine außen­wirtschaftliche Vertretung in Jerusalem öffnet, das bew­ertete er als eine wichtige Geste.

Laut dem ursprünglichen Plan hät­ten die Ministerpräsidenten der V4 und Israel ein Spitzentreffen der Länder in Jerusalem gehal­ten, als eine solche bahn­brechende Verhandlung der Visegráder mit einem fün­ften Staat, die außer­halb von Europa ver­anstal­tet gewor­den wäre, die erste wäre.

Das Spitzentreffen scheit­erte deswe­gen, weil zwis­chen den pol­nis­chen und israelis­chen führen­den Politiker eine Debatte darüber aus­brach, was für eine Rolle die Polen im Holocaust spiel­ten. Wegen dieser Debatte sagte Polen seine Teilnahme am Treffen ab, wonach die Visegráder Ministerpräsidenten und Netanjahu bilat­erale Verhandlungen führten.

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