18. und 19. September: Nach­stel­lung der Schlacht am Weißen Berg in Prag

Die Schlacht vom Weißen Bertg (Bilá Hora) im Jahr 1620 bestimmte die böhmi­sche Geschichte für die nächsten drei Jahr­hun­derte. Die Schlacht wird am 18. und 19. September nachgespielt.
 

In diesem Jahr wird die Schlacht zum 17. Mal nach­ge­stellt, und die Orga­ni­sa­toren haben für die Besu­cher histo­ri­sche Märkte und Vorträge zu verschie­denen Themen vorbe­reitet, insbe­son­dere zum histo­ri­schen Kontext der Schlacht oder zum Leben der Soldaten im 17. Jahrhundert.

Am Veran­stal­tungsort erwartet die Besu­cher ein Markt­platz mit tradi­tio­nellen Hand­werks­pro­dukten und einigen Erfri­schungen. Wie jedes Jahr wird das Begleit­pro­gramm Fechten, Trai­ning, Jonglieren, Musik­dar­bie­tungen und Vorträge umfassen.

Rund tausend Teil­nehmer aus der Tsche­chi­schen Repu­blik und dem Ausland werden erwartet.

Nach Angaben eines Spre­chers des Rathauses werden in diesem Jahr Reiter, Infan­te­risten und Artil­le­risten aus Deutsch­land und Ungarn bei der Nach­stel­lung anwe­send sein. Auch die Teil­nahme von Schau­spie­lern aus Spanien, Öster­reich und Groß­bri­tan­nien ist geplant.

Obwohl die Schlacht am Weißen Berg, die am 8. November 1620 statt­fand, nur zwei Stunden dauerte, hatte sie weit­rei­chende Folgen für die böhmi­schen Länder.

Der böhmi­sche Aufstand war nieder­ge­schlagen worden. Die Habs­burger trium­phierten und bestraften all jene, die hinter dem Aufstand standen oder sich daran betei­ligt hatten. Im folgenden Jahr wurden 27 Adelige auf dem Altstädter Ring hinge­richtet, Zehn­tau­sende gingen ins Exil.

Die Nach­stel­lung wird von der Bürger­ver­ei­ni­gung Bílá hora 1620, der Verei­ni­gung der Ritter der tsche­chi­schen Krone und dem Stadt­be­zirk Prag 6 organisiert.

Quelle: Prague Morning


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