Und am Ende hat Deutsch­land Europa erobert

Brandenburger Tor · Bildquelle: CM

Von Fabio Bozzo
 

Der schot­ti­sche Histo­riker Niall Ferguson, eine der Säulen der zeit­ge­nös­si­schen konser­va­tiven Geschichts­schrei­bung, stellt in seinem Buch Der Schrei der Toten eine, gelinde gesagt, verstö­rende These auf, nämlich dass Groß­bri­tan­nien zu Unrecht in den Ersten Welt­krieg einge­griffen hat. Nach Ansicht des großen Schrift­stel­lers, der bête noire des links­in­tel­lek­tu­ellen Estab­lish­ments und ehema­ligen außen­po­li­ti­schen Bera­ters der repu­bli­ka­ni­schen US-Partei in der Obama-Ära, ist die Vorherr­schaft Deutsch­lands auf dem euro­päi­schen Konti­nent etwas Unver­meid­li­ches, aufgrund der Geogra­phie und Demo­gra­phie Europas selbst. In seiner Analyse erklärt und demons­triert Ferguson, dass Deutsch­land ohne die briti­sche Inter­ven­tion den Großen Krieg relativ leicht gewonnen hätte. Dieser Sieg hätte den großen deut­schen Traum gekrönt: eine euro­päi­sche Zoll­union unter der Ägide Berlins, der eine schritt­weise Konfö­de­ra­li­sie­rung Mittel­eu­ropas mit einer an der Mark orien­tierten Einheits­wäh­rung gefolgt wäre. Wenn Sie ein solches Programm an irgend­etwas erin­nert, müssen Sie nicht weit gehen, denn die aktu­elle Euro­päi­sche Union ist nichts anderes als das. Immerhin hatte Deutsch­land selbst als vorbe­rei­tende Maßnahme zur Bismarck­schen Eini­gung eine Zoll­ver­ei­ni­gung, den soge­nannten Zollverein.

Wie gesagt, das „teil­weise deut­sche“ Schicksal Europas ist nach Ferguson eine geogra­phi­sche Zwangs­läu­fig­keit, die aber ein „Wenn“ so groß wie das ganze 20. Jahr­hun­dert enthält. Hätte Groß­bri­tan­nien die Domi­nanz Berlins auf dem Konti­nent akzep­tiert (und damit den geopo­li­ti­schen Pfeiler des Gleich­ge­wichts der Kräfte verfehlt), hätte das neue Heilige Römi­sche Deut­sche Reich sicher­lich eine Art euro­päi­sche konfö­de­rale Super­macht hervor­ge­bracht, aber gleich­zeitig hätte das briti­sche Empire mindes­tens hundert Jahre länger Bestand gehabt. Dies, kombi­niert mit dem expo­nen­ti­ellen Wachstum der US-Macht (unver­meid­lich unab­hängig von Welt­kriegen), hätte eine Art Welt­gleich­ge­wicht zwischen der euro­pä­isch-deut­schen Konti­nen­tal­macht und der angel­säch­si­schen ozea­ni­schen Macht geschaffen. Das dritte große Subjekt dieser Zeit, Russ­land, hätte zwar mit ziem­li­cher Sicher­heit den Sturz des Zaren erlebt, wäre aber dem Kommu­nismus aus dem Weg gegangen und folg­lich eine impe­riale Macht geblieben, wie es ihre eigenen Dimen­sionen vorschreiben, aber einge­bunden in das inter­na­tio­nale Konzert und nicht ideo­lo­gisch dagegen. Unnötig zu sagen, dass mit dem deut­schen Sieg 1914 der euro­päi­sche Nazi-Faschismus gar nicht erst das Licht der Welt erblickt hätte.

Aber wie man so schön sagt: Geschichte wird nicht mit Wenns gemacht. Das 20. Jahr­hun­dert ging, und heute hat Groß­bri­tan­nien, die einzige euro­päi­sche Nation, die von Natur aus eine Vasal­li­sie­rung durch den Konti­nent nicht dulden kann, den Brexit voll­zogen. Zuge­ge­be­ner­maßen ist dies ein relativ isolierter Brexit, da er nicht mehr die formi­dable Unter­stüt­zung hat, die London einst im briti­schen Empire hatte. Aber es ist ebenso wahr, dass die beson­dere Bezie­hung zu den Verei­nigten Staaten dem alten Groß­bri­tan­nien eine unan­greif­bare geopo­li­ti­sche Unter­stüt­zung bietet, die so lange andauern wird, bis die Denk­weise, die Black Lives Matter geboren hat, das zerstört hat, was von dem Amerika von Lincoln und John Wayne übrig geblieben ist.

Warum aber neigt Deutsch­land seit Karl dem Großen immer wieder zur konti­nen­talen Vorherr­schaft? Wahr­schein­lich, weil es, wie erwähnt, durch seine geogra­phi­sche Lage im Zentrum Europas ohne wirk­liche terri­to­riale Vertei­di­gungs­mög­lich­keiten und durch seine Demo­gra­phie, die die Deut­schen zu einem zahl­rei­chen und kompakten Block macht, dorthin gebracht wird. Es wäre jedoch falsch, den mittel­al­ter­li­chen und vorver­ei­nigten deut­schen Kontext mit dem heutigen zu verglei­chen (wie es der bril­lante briti­sche linke Histo­riker A.J.P. Taylor tat): Die Geopo­litik des heutigen Deutsch­lands wurde mit seiner Verei­ni­gung 1871 geboren. An diesem Tag schufen Bismarcks poli­ti­sches Genie und Moltkes mili­tä­ri­sche Profes­sio­na­lität das Deut­sche Reich, das sich plötz­lich als erste euro­päi­sche Konti­nen­tal­macht sah. Trotzdem hatte Bismarcks Größe eine Art, sich selbst zu über­treffen, auch nachdem das große Ziel erreicht war.

Der Eiserne Kanzler war sich sehr wohl bewusst, dass das neue Deutsch­land, gerade weil es stärker war als jeder seiner Nach­barn, zur spon­tanen Entste­hung einer euro­päi­schen Koali­tion führte, die stärker war als er selbst. Mit anderen Worten: Die Angst vor der rela­tiven Stärke Deutsch­lands verwan­delte diese Stärke in abso­lute Schwäche. Um diese Gefahr zu bannen, verbrachte Bismarck den Rest seiner Kanz­ler­schaft damit, Bünd­nisse zu schmieden, die das zerfal­lende Öster­reich-Ungarn immer enger an Berlin binden sollten (die Vasal­li­sie­rung Mittel­eu­ropas hatte bereits begonnen) und vor allem das Entstehen anti­deut­scher Koali­tionen verhin­dern sollten. Mit der Abset­zung des alten Eini­gers Deutsch­lands trat die Berliner Diplo­matie jedoch in ihre zweite Phase ein, die einen verti­kalen quali­ta­tiven Einbruch erlebte und die Bismarck­sche Ausge­gli­chen­heit und das Takt­ge­fühl zugunsten einer manchmal kindi­schen Aggres­si­vität aufgab. Diese Aggres­si­vität war bekannt­lich eine der Haupt­ur­sa­chen des Ersten Welt­kriegs. Aber den Konflikt als Ergebnis deut­scher Schi­kanen und der Entste­hung anti­ger­ma­ni­scher Koali­tionen zu sehen, ist verkürzt. Damals wie heute fühlte sich Deutsch­land einge­kreist, weshalb es den Kriegs­aus­bruch beschleu­nigte, bevor die irrever­sible habs­bur­gi­sche Deka­denz und das scheinbar unauf­halt­same russi­sche wirt­schaft­lich-mili­tä­ri­sche Wachstum die Koali­tion, den Feind Berlins, unum­kehrbar mäch­tiger machte. Aber was waren die Ziele der deut­schen Geopo­litik? Im Wesent­li­chen, wie wir gesehen haben, die wirt­schaft­liche Unter­wer­fung Europas. Aber für eine genauere Antwort gibt es keine bessere Quelle als das Septem­ber­pro­gramm (Jahr 1914), das vom Stab des Kanz­lers Beth­mann-Hollweg erstellt wurde.

Die Haupt­punkte dieses Programms waren die Anne­xion Luxem­burgs, die Vasal­li­sie­rung Belgiens und Hollands, die dauer­hafte Schwä­chung Frank­reichs, die Schaf­fung des Mittel­eu­ro­päi­schen Wirt­schafts­ver­bandes, der durch eine Zoll­union von „Frank­reich, Belgien, den Nieder­landen, Däne­mark, Öster­reich-Ungarn, Polen und viel­leicht Italien, Schweden und Norwegen“ erreicht werden sollte, die de facto von Deutsch­land domi­niert und de jure egali­siert werden sollte. Dies gilt für Mittel- und West­eu­ropa. Im Osten sollte eine Reihe von Gebieten, begin­nend mit Polen, der Ukraine und den balti­schen Staaten, dem Russi­schen Reich entrissen werden, um Vasal­len­staaten Berlins zu werden, das sie wirt­schaft­lich ausbeuten sollte. Als Sahne­häub­chen sah das Septem­ber­pro­gramm auch die Schaf­fung eines riesigen und terri­to­rial zusam­men­hän­genden afri­ka­ni­schen Kolo­ni­al­reichs, genannt Mittel­afrika, zum Nach­teil aller anderen Kolo­ni­al­mächte und das Ende der als „uner­träg­lich“ defi­nierten briti­schen ozea­ni­schen Hege­monie vor. Es ist klar, wie der deut­sche Histo­riker Fischer gut erklärt, dass Berlin einen echten „Angriff auf die Welt­macht“ durch­führte, mit dem ulti­ma­tiven Ziel, die plane­ta­ri­sche Super­macht zu werden, die es seit der Zeit Roms nicht mehr gegeben hatte. Wohl­ge­merkt: Das Septem­ber­pro­gramm wurde von Beth­mann-Holweg entworfen, um die Forde­rungen der fana­tischsten Expan­sio­nisten zu mäßigen, die seither die ärgsten poli­ti­schen Feinde des Kanz­lers waren!

Es ist offen­sicht­lich, dass die deut­sche Diplo­matie, sobald der Konflikt begonnen hatte, die Gnade des Gleich­ge­wichts und die Gabe des Realismus verloren hatte. Zwar hatten die deut­schen Impe­ria­listen in allen anderen euro­päi­schen Groß­mächten Gegen­spieler, aber nicht einmal der schlechte Versailler Frieden erreichte solche Allmachts­wahn­vor­stel­lungen, ebenso wenig wie die West­al­li­ierten Deutsch­land einen so verhee­renden Frieden zufügten wie in Brest-Litowsk dem ehema­ligen russi­schen Reich. Und das, um es klar zu sagen, recht­fer­tigt in keiner Weise die Schi­kanen, die in Versailles begangen wurden.

Mit dem Zusam­men­bruch des Bismarck­schen Reiches endete die zweite Phase der einheit­li­chen deut­schen Geopo­litik, und nach dem Stand-by der Weimarer Repu­blik begann die dritte: die natio­nal­so­zia­lis­ti­sche. Hitler redu­zierte para­do­xer­weise die deut­schen Ambi­tionen, während er sie mit einer Aggres­si­vität einfor­derte, die selbst für seine schlimmsten Vorgänger unvor­stellbar war. In der Erkenntnis, dass Deutsch­land nicht stark genug war, um sowohl West- als auch Osteu­ropa zu domi­nieren, beschloss der ehema­lige Gefreite, sich auf den Osten zu konzen­trieren, der relativ schwä­cher, weniger dicht besie­delt und für die Inter­essen Groß­bri­tan­niens und der Verei­nigten Staaten weniger entschei­dend war. Immer mit dem Ziel, ein von Deutsch­land abhän­giges „föde­rales“ Europa zu schaffen. Hitler über­trieb aber auch im Expan­sio­nismus und vor allem in der Bruta­lität. Dies provo­zierte den zweiten Konflikt und die Vernich­tung von Deutschland.

Zerstört, besetzt, im Osten verstüm­melt und mora­lisch verflucht, konnte der deut­sche Staat während des Kalten Krieges nichts anderes tun, als sich auf die Wirt­schaft und die Wieder­ver­ei­ni­gung zu konzen­trieren. Kam Letz­teres schließ­lich dank des ameri­ka­ni­schen Sieges über den Sowjet­kom­mu­nismus zustande, so voll­brachten die Deut­schen auf wirt­schaft­li­cher Ebene ein Wunder jenseits aller Erwar­tungen. Aus den Trüm­mern, die ruinöser nicht sein könnten, schafften sie es, wieder die erste Volks­wirt­schaft in Europa zu sein, gefürchtet und beneidet sogar von ihren ehema­ligen Gewin­nern. Wir treten also in die vierte geopo­li­ti­sche Phase nach der Wieder­ver­ei­ni­gung Deutsch­lands ein: die euro­päi­sche Inte­gra­tion. In dieser Phase ist Berlin (endlich, könnte man mit einem Hauch von maka­brer Ironie sagen) ebenso geschickt wie subtil. Von 1989 bis heute hat Deutsch­land es tatsäch­lich geschafft:

  • die kommu­nis­tisch verwüs­tete ehema­lige DDR wieder aufzu­bauen und einen Groß­teil der Kosten den anderen Mitglieds­staaten aufzubürden;
  • trotz der hohen Kosten der Wieder­ver­ei­ni­gung die führende Wirt­schaft des Konti­nents bleiben;
  • fast der gesamten Euro­päi­schen Union eine gemein­same Währung aufzu­er­legen, die nichts anderes ist als die Deut­sche Mark mit einem anderen Namen;
  • eine Gemein­schafts­exe­ku­tive zu schaffen, die immer und in jedem Fall die deut­schen Inter­essen schützt, möglichst unter Beach­tung der Inter­essen der anderen Mitglieds­staaten, notfalls auch unter Umge­hung derselben, ohne allzu viele Komplimente.

All dies hat – die wider­stands­fä­hi­geren Leser werden es bemerkt haben – eine außer­or­dent­liche Ähnlich­keit mit dem Wirt­schafts­pro­gramm, das im Septem­ber­pro­gramm enthalten ist: kurz gesagt, die Schaf­fung einer inte­grierten euro­päi­schen Wirt­schaft, in der die verschie­denen Satel­liten um die germa­ni­sche Sonne kreisen. Wie der nie ausrei­chend beach­tete Umberto Bossi 1999 sagte: „Um nach Europa zu kommen, haben sie uns geschoren, um zu bleiben, werden sie uns häuten. Mit dem Euro wird das Finanz­recht ein Fax aus Berlin sein“. Eine weitaus zutref­fen­dere Vorher­sage als die von Romano Prodi, der erklärte: „Mit dem Euro werden wir einen Tag weniger arbeiten und verdienen, als ob wir einen Tag mehr arbeiten würden“.

Lassen Sie uns unsere kurze Reise mit einer Klar­stel­lung beenden: Machen Sie nicht den Fehler, anti­deutsch zu werden. Deutsch­land, dessen Kultur ein wahres Erbe der Mensch­heit ist, tut nichts anderes, als seine eigenen Inter­essen zu verfolgen. Das hat es auch in der Vergan­gen­heit getan, aller­dings mit einer exzes­siven Bruta­lität, die nicht wenig dazu beigetragen hat, zwei Welt­kriege zu provo­zieren, aus denen diese große Nation fast ausge­löscht hervor­ging. Betrachten wir das Nazi-Kapitel als eine unglück­liche und durchaus vermeid­bare Ausnahme, so wollen wir die Ähnlich­keit der geopo­li­ti­schen Ziele Deutsch­lands heute und 1914 betrachten. Das sollte uns weder über­ra­schen noch erschre­cken: Wie wir gesehen haben, sind sie das Ergebnis von Geogra­phie und Demo­gra­phie. Deutsch­land ist nicht schuldig, seine eigenen Inter­essen zu bedienen, die wahren Schul­digen sind die Führungen der anderen euro­päi­schen Länder, die sich nicht als fähig erweisen, die ihrer eigenen Völker zu schützen (mit der klas­si­schen und wieder­keh­renden Ausnahme Groß­bri­tan­niens). Die nahe Zukunft wird die Regie­rungen in Berlin vor zwei Fragen stellen, die je nach Antwort unglaub­lich unter­schied­liche geopo­li­ti­sche Ausgänge haben:

  1. Wird Deutsch­land die euro­päi­sche Inte­gra­tion mit der aktu­ellen Linie der „harten“ Finan­zie­rung voran­treiben müssen, oder wird es dazu bekehrt werden, sich aufzu­wei­chen und die Unter­schiede und Schwä­chen des größten Teils des Konti­nents zu akzeptieren?
  2. Wird Berlin, nachdem es im Wesent­li­chen die Hege­monie in Europa erlangt hat (wenn auch mit dem allge­gen­wär­tigen briti­schen atlan­ti­schen Wächter), den Weg des einfa­chen Euro­päismus weiter­gehen oder wird es sich, wenn auch nur wirt­schaft­lich, in einen neuen „Angriff auf die Welt­macht“ stürzen, viel­leicht mit Versu­chen gefähr­li­cher und unan­ge­mes­sener Syner­gien mit China?

Die erste Frage lässt sich in eine Frage der Größe über­setzen: Wenn Berlin die harte Linie beibe­hält, werden wir wahr­schein­lich die Geburt eines klei­neren, aber kompak­teren Europas erleben, das nur aus den Ländern besteht, die mit der deut­schen Wirt­schaft mithalten können. Diese Wahl wird einige Stücke auf dem Weg verlieren, ange­fangen mit Grie­chen­land, und wird den Sezes­sio­nismus in Italien wieder in den Vorder­grund rücken, da die duale sozio­öko­no­mi­sche Natur zwischen Nord und Süd noch stärker als in der Vergan­gen­heit unter Druck gesetzt wird. Entscheidet sich Berlin dagegen für eine weiche Linie, wird sich die Euro­päi­sche Union weiter ausdehnen, ohne jedoch mehr zu werden als das, was sie jetzt ist: ein seelen­loser Wirt­schafts­ver­band, in dem die Klügsten hinter dem Rücken der weniger Skru­pel­losen Geschäfte machen.

Die zweite große Frage nach der deutsch-euro­päi­schen Zukunft ist noch beun­ru­hi­gender. Wird sich Berlin mit seiner derzei­tigen euro­päi­schen Domi­nanz zufrieden geben oder wird es die Unan­tast­bar­keit des Atlan­tismus vergessen? Im ersten Fall ist es wahr­schein­lich, dass sich die kommenden Jahr­zehnte nicht sehr von denen unter­scheiden werden, die gerade vergangen sind. Im zweiten Fall aber ist sicher, dass die große Wahr­heit des ehema­ligen US-Außen­mi­nis­ters (und gebür­tigen Bayern) Henry Kissinger mit Wucht zurück­kehrt: „Armes Deutsch­land, zu groß für Europa und zu klein für die Welt“.

Fabio Bozzo
Abschluss in Geschichte mit Spezia­li­sie­rung auf Moderne und Zeit­ge­schichte an der Univer­sität Genua. Essayist, ist Autor von Ucraina in fiamme. Le radici di una crisi annun­ciata (2016), Dal Regno Unito alla Brexit (2017), Scosse d’as­se­s­ta­mento. „Piccoli“ conflitti dopo la Grande Guerra (2020) und Da Pontida a Roma. Storia della Lega (2020, miteinem Vorwort von Matteo Salvini).

Dieser Beitrag erschien zuerst bei CENTRO MACHIAVELLI, unserem­Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.


18 Kommentare

  1. „Deutsch­land hat Europa erobert“

    Welcher Hohn steckt in dieser Überschrift.

    Die Hülle von Deutsch­land mag Europa erobert haben. Doch in dieser Hülle stecken schon lange keine Deut­schen mehr. Jeden­falls nicht administrativ. 

    Der Hülle wird sich nur bedient, wo immer auf der Welt jemand eine Melkkuh braucht, oder einen Rammbock.

  2. Inter­es­sant.

    Noch inter­es­santer die Kommentare.

    Leider nicht mehr ziel­füh­rend. Die aktu­elle EU-Politik ist ein Modul der KPC: Kommu­nismus von seiner urei­gensten Seite, gepaart mit höchster Technik. Wer nicht mitmacht, kriegt einen Koffer Geld vor die Füße gestellt. Wer immer noch nicht mitmacht, kriegt noch einen Koffer. Wer immer noch nicht mitmacht, wird kastriert, ist sozial tot, oder gleich richtig.

    Man sollte sich weniger mit dem befassen, was gewesen ist bzw. Deutsch­land hätte werden können – ist eben nichts geworden – und mehr darauf konzen­trieren, den eigenen A. aus der Schuss­linie zu kriegen. Und zwar flott. Welche Walze hier auf „uns“ zurollt, das hat die Welt noch nicht gesehen. Das wird nichts nettes. 

    Übri­gens inst­stal­liert Xi gerade wie ein Beses­sener nukleare Waffen, an der Grenze nach Indien. Er sei bereit, soll er kürz­lich gesagt haben, diese auch einzu­setzen, wo immer sich jemand chine­si­schen Inter­essen entge­gen­stellt. Ach, ist ja weit weg, dieses China. So So .…

  3. FUEN-Präsi­dent Vincze setzt sich für Abschaf­fung der Beneš-Dekrete ein

    Der unga­risch-rumä­ni­sche EU-Abge­ord­nete Loránt Vincze hat sich sehr für die Abschaf­fung der noch immer gültigen Beneš-Dekrete einge­setzt. Er wurde zwar von EU-Justiz­kom­missar Didier Reyn­ders abge­blockt, will aber nicht aufgeben – dabei muß er unbe­dingt unter­stützt werden!

    Auf Anfrage von Loránt Vincze, Mitglied des Euro­päi­schen Parlaments/ Unga­ri­sche Demo­kra­ti­sche Union Rumä­niens (DAHR) und seit 2016 Präsi­dent der Föde­ra­tiven Union Euro­päi­scher Volks­gruppen (FUEV bzw. FUEN) schrieb der Justiz­kom­missar in seiner Antwort im Namen der Euro­päi­schen Kommis­sion: „Der Beschluss 104/1945 des Natio­nal­rats der (Tschecho-)Slowakischen Repu­blik ist ein histo­ri­scher Akt, der von den natio­nalen Behörden vor dem Beitritt zur Euro­päi­schen Union ange­nommen wurde und der Kommis­sion vorliege, dass die Hand­lung im vorlie­genden Fall keine grenz­über­schrei­tende Wirkung hat, die in den Anwen­dungs­be­reich des EU-Rechts fallen würde. In Situa­tionen, die nicht mit der Umset­zung des EU-Rechts zu tun haben, obliegt es den Mitglied­staaten und ihren Justiz­be­hörden, sicher­zu­stellen, dass die Grund­rechte in Über­ein­stim­mung mit ihrem natio­nalen Recht und den inter­na­tio­nalen Menschen­rechts­ver­pflich­tungen wirksam geachtet werden.“

    Vincze bezeich­nete es als „empö­rend, dass sich die Euro­päi­sche Kommis­sion nicht die Mühe gemacht habe, das Problem genau zu unter­su­chen und die Situa­tion zu prüfen.“ Er glaubt, dass der Kommissar „den Antwort­text einfach aus der Schub­lade“ genommen – wo dieser seit Jahrz­enten unver­än­dert liegt – und weiter­ge­leitet hat.

    Damit wurde ja die Enteig­nung der Minder­heiten in der Slowakei (und Tsche­chien) – bzw. vormals Tsche­cho­slo­wakei – einbe­to­niert. Diese wurden nicht – wie die Mehr­heits­be­völ­ke­rung – für die Enteig­nungen entschädigt.

  4. Da Deutsch­land sich nicht gegen die Migran­ten­welle schützt, wird es unter­gehen. Der Artikel geht davon aus, daß alles unver­än­dert bleibt, obwohl die Bevöl­ke­rung ausge­wech­selt wird. Das wird es nicht! Aber das wird natür­lich alle west­li­chen Länder betreffen und nicht nur Deutsch­land. Deutsch­land geht aber voran.

    • „Schland“ würde auch ohne „Exper­ten­welle™“ unter­gehen, da gibt es noch mannig­fache andere Bereiche, die Dauer­haft nicht zu „wuppen“ sein werden…

      • Mit der „Exper­ten­welle“ geht es aber vermut­lich um ein Viel­fa­ches schneller.

        Warum kommt eigent­lich niemand auf die Idee, den „Fach­kräften“ in den aktu­ellen Über­flu­tungs­ge­bieten (Eifel etc.) mal eine Schaufel in die Hand zu drücken, damit sie sich solcher­maßen mal wenigs­tens etwas dankbar zeigen können? – Ach ja – ist ja den top Örzten, Pilöten, Inge­niören und sons­tigen akade­mi­schen „Experten“ vermut­lich nicht zuzumuten.

  5. Noch was dazu: Warum treten denn all diese Länder nicht aus der ÄU aus? – Weil sie dann nix mehr aus dem ESM-Topf bekämen – so sieht das nämlich in Wahr­heit aus m. E..

    Tretet alle aus – dann ist die ÄU ganz schnell Geschichte – da könnten sie alle mal endlich Rück­grat zeigen und Konsequenz.

  6. Ergän­zung: warum hat Sölvini dem Drachen zuge­stimmt? – So weit ich mich an den Artikel dazu erin­nere hier, ging es auch dabei um mindes­tens 2 wenn nicht mehr weitere Milli­arden aus dem ESM-Topf, den wie gesagt die Doit­schen vor allem füllen. Und wer hat alleine die 12 Milli­arden jetzt zu stemmen, die durch den Bröxit wegge­fallen sind? – So weit ich mich erin­nere auch Doit­sche­land bzw. die Doit­schen, die auch niemand gefragt hat, ob sie das wollen.

  7. „die kommu­nis­tisch verwüs­tete ehema­lige DDR wieder aufzu­bauen und einen Groß­teil der Kosten den anderen Mitglieds­staaten aufzubürden;“

    DAS bezweifle ich – diese Kosten wurden den Doit­schen und da sie die Bevül­ke­rungs­mehr­heit stellen, vor allem den West­doit­schen per Soli aufge­bürdet und zudem ist Doit­sche­land der größte Netto­zahler der ÄU, an dessen Zitzen vor allem die südli­chen Länder hängen m. E., die auch damals ‑wie bekannt und nach­lesbar bei Google z. B.- mit Hilfe von dem Drachen ihre Bilanzen so hinge­bogen haben, dass sie die Maas­tricht­kri­te­rien scheinbar erfüllt hatten und so an den ESM-Topf kamen, der eben zum größten Teil von den Doit­schen gefüllt wurde und wird – von Target 2 mal noch ganz abgesehen.
    Die wären ohne das alle erst garnicht in die ÄU gekommen und somit nicht an den ESM-Topf und Target 2. – Alles dient der Vernöch­tung Doit­sche­lands – m. E..

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  8. Es ist immer unschön, wenn man von den Deut­schen (Briten, Russen, Ameri­ka­nern, Polen, …) im Allge­meinen redet. Letzt­lich sind alle Menschen dieser Welt gut, zumin­dest werden alle Kinder gut geboren, schlecht werden dann viele erzogen und geformt und wirk­lich böse sind die allerwenigsten.
    Also, nur weil einige fehl­ge­lei­tete Schwach­maten meinen sie müßten der Bevöl­ke­rung dieser Welt aufnö­tigen, wo es lang­geht, sind noch lange nicht einzelne Natio­na­li­täten Schuld an der Misere …

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  9. Also da musste ich abbre­chen beim Lesen. Der 1.WK hat doch mit Bismarck nichts mehr zu tun, er wurde doch 1890 schon vom Kaiser Wilhelm II entlassen. Die Aggre­si­vi­taet ging vom anglo-amerik­an­si­chen Sytem aus. Die Eini­gung Deutsch­lands war KEIN Akt von Geopo­litik, auch wenn dies natu­er­lich Einfluss darauf hatte.

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  10. „Gemein­schafts­exe­ku­tive zu schaffen, die immer und in jedem Fall die deut­schen Inter­essen schützt“

    … bis dorthin erschien mir Herrn Bozzos Beitrag seriös. :-/

    • Bitte Herr Fabio Bozzo, benenne er mir einen einzigen Fall, nach den Verträgen von Versailles und von Trianon, sowie von von Sèvres! Benenne er einen einzigen Fall – nach den drei Verträgen – in dessen Zusam­men­hang Deut­sche, Unga­ri­sche wie auch Türki­sche Inter­essen geschützt wurden!

      Die Zerschla­gung der Tsche­cho­slo­wakei diente Briti­schen Inter­essen. Und sie hatte das Ziel, eine Russisch-Deut­sche Grenze für das Unter­nehmen „Barba­rossa“ zu errichten

      Geschichte schreibt
      nur der, der siegt.
      Und was er da verschweigt und lügt,
      das müssen unsre Kinder lesen,
      die meinen solln, so seis gewesen!

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    • Ab diesem Zeit­punkt, habe ich dann auch abge­bro­chen! Es ist kaum zu ertragen, wie heuchelnd der – substanz­lose – Inhalt daher kommt. Im Grunde genommen, sind ja die Deut­schen – wieder – schuld, aber wir sollten dennoch nicht den Fehler begehen, „anti­deutsch“ zu werden.

      Auch halbe Wahr­heiten sind Lügen!

      Archi­bald Prim­rose, brit. Premier 1895, Earl of Rose­berry: „Die Störung des Verhält­nisses zwischen Deutsch­land und England ist darauf zurück­zu­führen, dass Deutsch­land England auf wirt­schaft­li­chem Gebiete über­flü­gelt“. Eine weitere Gefahr stellte das „Lex germa­niam“ in Afrika dar, welches von den Kolo­ni­al­mächten gefürchtet wurde, da es soziale und recht­liche Sicher­heit in den afri­ka­nisch-deut­schen Kolo­ni­al­staaten einführte, was bei den Afri­ka­nern sehr beliebt war. Die Deut­schen galten als „streng aber gerecht“. Ich weiß, passt mal wieder nicht zum herr­schenden „NARRativ“ über Deutsch­land. Inter­es­siert mich aber über­haupt nicht! WAS mich über­haupt NUR inter­es­siert, sind Fakten, ist die Wahr­heit, mag sie auch „unbe­quem“ sein…

      Die hetze­ri­sche Stim­mung gegen Deutsch­land spie­gelt sich auch in der Arti­kel­serie des „Saturday Review“ von 1896 wieder, in der betont wurde: „Germa­niam esse delendam“ (Deutsch­land muss vernichtet werden).

      „Diese Aggres­si­vität war bekannt­lich eine der Haupt­ur­sa­chen des Ersten Welt­kriegs.“ Da würde ich aber mal besser recher­chieren und nicht das leidige Sieger­mantra vom „aggres­siven Deut­schen“ wieder­holen. Das stimmt eh nicht! Es ist zwar noch schwer, mit der Wahr­heit durch­zu­dringen, aber teil­weise gelingt das bereits. Nicht nur die „Jüngere Geschichte“ muss komplett umge­schrieben werden.

      Aber am „Rande“, ich fasse mich auch „kurz“ (Nur das Notwen­digste! :D), das Thema ließe sich noch stun­den­lang behan­deln: Die Haupt­ur­sache – zumin­dest die Vorder­grün­dige – war die Angst des Macht­ver­lustes, der Vormacht­stel­lung Groß­bri­tan­niens auf poli­ti­scher, mili­tä­ri­scher und wirt­schaft­li­cher Ebene.

      Herr @Ishtür hatte dazu ein hervor­ra­gendes Video gepostet, welches die jewei­lige Entwick­lung des Brut­to­in­lands­pro­duktes von 1800 – 2040 aufzeigt. Schnell erkennt man, warum Deutsch­land vernichtet werden „musste“. tinyurl.com/y38pmq5x

      Was dann mit dem „Andienen“ des Versailler „Vertrages“ abging, muss man als ausge­spro­chen „unfein“ und nicht gerade als zivi­li­siert bezeichnen. Völlig klar, dass dieser „Knebel­ver­trag“ dann auch infolge zur Fort­set­zung des 1WK geführt hatte.

      Aber lassen wir mal die offi­zi­elle „Historie“ beiseite:

      „… fast der gesamten Euro­päi­schen Union eine gemein­same Währung aufzu­er­legen, die nichts anderes ist als die Deut­sche Mark mit einem anderen Namen;“

      Ehrlich wahr? So einen Scheiß schreibt man, wenn man das offi­zi­elle „NARRativ“ von den macht­geilen Deut­schen verfes­tigen möchte!

      Die sog. „Deut­sche Mark“ – besser bekannt als die währungs­tech­ni­sche Luft­nummer der euro­päi­schen Union“, hat bei deren Einfüh­rung am 1. Januar 2002, dass die echte DM mal eben um 50 % gekürzt wurde, was einer Enteig­nung gleichkommt! 

      Ich kenne aus jener Zeit über­haupt keinen Unter­nehmer – auch keine „normalen“ Menschen, denen an der über­ge­stülpten paneu­ro­päi­schen Schein­wäh­rung gelegen war. Diese „Einfüh­rung“ lag – ledig­lich – im Inter­esse bestimmter Eliten. Der EUR war und ist „Beschiss“ und eine Domi­nanz „Schlands“ ist wohl kaum darin auszu­ma­chen, dass ille­ga­ler­weise Bürg­schuften an die wirt­schaft­lich sehr schwa­chen Südländer ausge­reicht wurden, für deren Tilgung wohl eine zwei­stel­lige Zahl von Genera­tionen nötig sein wird, um die dort versi­ckerte Knete – u.a. für die Aufrecht­erhal­tung üppiger Lebens­stile – jemals zu tilgen! Wo ist denn das bitte „Deut­sches Vormachtstreben“?

      Ich – und nicht nur ich – erkenne daraus ledig­lich die KOMPLETTE Idiotie in dieser Bevöl­ke­rung! Die ist ja auch – bereit­willig – „entschärft“ worden…

      „… mora­lisch verflucht“. „Verflucht“ gewiss, aller­dings ganz anders, als man zunächst denken würde. Das raus­zu­ar­beiten, muss aber jeder für sich selbst tun, weil es sonst unglaub­würdig erscheint! 

      „… eine Gemein­schafts­exe­ku­tive zu schaffen, die immer und in jedem Fall die deut­schen Inter­essen schützt, möglichst unter Beach­tung der Inter­essen der anderen Mitglieds­staaten, notfalls auch unter Umge­hung derselben, ohne allzu viele Komplimente.“

      LOL! Signor Fabio Bozzo, questa è tutta merda di pollo! Potrei farti molti, molti esempi che most­rano esat­ta­mente il contrario! Ich kann ledig­lich das glatte Gegen­teil erkennen. Diese EUSAdSSR vertritt viel­leicht viele Inter­essen, aller­dings ganz gewiss nicht jene von Deutsch­land, dabei sei z.B. nur an das „Spezi­al­system bei der Gewich­tung für die Stim­men­ab­gabe“ gedacht! „Schland“ war bisher Zahl­meister und nicht mehr! Der Römer Draghi – der Zentral­bankster – hat also von 2011 bis 2019 für deut­sche Inter­essen gear­beitet? Ach was?! So kann man sich doch täuschen…

      Im Übrigen sind Macht- und finan­zi­elle Gier nicht allzu ausge­prägt, im „besten Deutsch­land, dass es je gab“.

      „Wenn Berlin die harte Linie beibe­hält, werden wir wahr­schein­lich die Geburt eines klei­neren, aber kompak­teren Europas erleben, das nur aus den Ländern besteht, die mit der deut­schen Wirt­schaft mithalten können.“ Ehrlich wahr? Wir werden einen Zerfall Europas erleben, was wohl aber auch daran liegen wird, dass bei den „Schlän­dern“ nix mehr zu holen ist.

      Die deut­sche Wirt­schaft wird aus mehreren Gründen – auf längere Sicht – keine allzu große Rolle mehr spielen! Zum einen wird das Land durch die – reich­lich – ausge­reichten Bürg­schuften an die Staaten Südeu­ropas in Anspruch genommen werden – und das wird nicht nur Grie­chen­land sein – zum anderen werden noch weitere krimi­nelle Weichen­stel­lungen – wie die verfehlte Energie- und Wirt­schafts­po­litik, sowie die komplette Verblö­dung der „Schländer Bevöl­ke­rung“ – dazu führen, dass dieser korrupte Moloch ausein­an­der­bre­chen wird. Ein „gesunder“ Egoismus ist mithin gar nicht fest­zu­stellen! Im Gegen­teil! Der andres­sierte Selbst­hass steht solchen „Gelüsten“ entgegen!

      Und hier schreiben Sie dann – völlig unre­flek­tiert – den größten Müll:

      „Um nach Europa zu kommen, haben sie uns geschoren, um zu bleiben, werden sie uns häuten. Mit dem Euro wird das Finanz­recht ein Fax aus Berlin sein“. Eine weitaus zutref­fen­dere Vorher­sage als die von Romano Prodi, der erklärte: „Mit dem Euro werden wir einen Tag weniger arbeiten und verdienen, als ob wir einen Tag mehr arbeiten würden“

      WER hier bisher – massiv – geschoren wurde, das ist „Schland“ und niemand anderes! Was ich diesem Geschreibsel – mal wieder – entnehmen, das ist die Pola­ri­sie­rung, Aufbau und Pflege von Vorur­teilen – insbe­son­dere gegen Deutsch­land – sollen den brodelnden Zwist nähren und eigene Unfä­hig­keiten vertuschen!

      Es fehlt das schöne Wort vom „Export­welt­meister“, ein Titel auf den man besser nicht stolz sein sollte, denn diese Exporte erfolgen auf der Basis von Darlehen und um dem Ganzen noch etwas mehr „Würze“ zu verleihen, werden Bürg­schuften ausge­reicht! Jede Liefe­rung in – ange­hende – Plei­te­staaten bedeutet also „Forde­rungs­aus­fall“, der gesellt sich dann noch zu den anderen „Lappa­lien“…

      „Irgendwie“ vermag ich so gar keine deut­sche Domi­nanz erkennen! Das einzige Wort, was mir zu dieser Situa­tion einfällt, ist: „ARSCHKARTE“

      Deutsch­land ist aber – wie immer – an allem Schuld, auch für eigene Unfä­hig­keiten. Hätte die „Merkel­ratte“ nicht noch – geset­zes­widrig – Bürg­schuften verteilt, wären die Volks­wirt­schaften der südli­chen Staaten – mit Verlaub – längst im „Rectum“.

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      • Danke! Super auf den Punkt gebracht! Der wirt­schaft­liche und soziale Suizid „Schlands“ ist unab­wendbar – keiner redet drüber, man fabu­liert lieber ums Klima, Gender, Migra­ti­ons­be­darf… „Finis Germania“ und sobald die Klappe fällt, ist Schluss mit der EU.

  11. Den Beitrag muß Du nochmal über­ar­beiten, werter Fabio Bozzo! Denn die gesamte euro­päi­sche Außen­po­litik wurden seit 1886 von den Briten gestaltet, auch die Deut­sche. Und die Ergeb­nisse von Versailles und Sankt Germain wurden bereits 1912 in London formu­liert. Deutsch­land war noch 1918 prak­tisch nur noch briti­sches Mandat. Und daran hat sich bis heute nichts geändert!

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