UNO für neuen „Globalen Pakt für Flüchtlinge“

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Immer mehr illegale Einwanderer, die das Asylrecht missbrauchen, kamen in den letzten Wochen über eine „neue Balkanroute“ durch Albanien und Kroatien nach Österreich. Die Bundesregierung will nun reagieren und diese schließen – Die UNO scheint jedoch das Problem konsequent zu ignorieren.

Wie Der Standard berichtet​, wird die Landroute über dem Balkan wieder immer beliebter. Allein diese Woche ist die Anzahl der in Griechenland gestrandeten Wirtschaftsmigranten im Vergleich zur Vorwoche um fast 50 Prozent gestiegen. Die Bundesregierung – sowohl Bundeskanzler Sebastian Kurz als auch Innenminister Herbert Kickl –  reagierten alarmiert. Man werde alles tun, um eine erneute unkontrollierbare Einwanderungswelle abzuwehren. Kickl sprach im Bezug auf die Balkanländer: „Wir werden sie in Kenntnis setzen, dass Österreich im Fall der Fälle dicht macht“. Es werde „kein Durchkommen“ für Flüchtlinge mehr geben.

Die UNO hingegen möchte noch dieses Jahr einen „Globalen Pakt für Flüchtlinge“ verabschieden. Wie Die Presse berichtet, äußerte sich Christoph Pinter vom UNO Flüchtlingskommissariat folgendermaßen: Er sehe „überhaupt keinen Grund, besonders alarmiert zu sein“, und erklärte weiter: „Eine Abschottung Europas sei weder möglich noch sinnvoll, weil Europa eine Mitverantwortung am globalen Flüchtlingsthema hat.“

Erschreckend hierbei sind die Parallelen zur Flüchtlingskrise 2015. Auch damals hat die UNO 2016, als die Masseneinwanderung bereits nicht leugbar war, eine „Erklärung für Flüchtlinge und Migranten“ veröffentlicht. In diesem hieß es:

Vielfalt bereichert jede Gesellschaft und trägt zum sozialen Zusammenhalt bei. […] Die Kampagne wird unter anderem den direkten persönlichen Kontakt zwischen Aufnahmegemeinschaften und Flüchtlingen und Migranten sowie deren positive Beiträge und unsere gemeinsame Humanität hervorheben.  

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