Frank­reich: Manuel Valls schlägt vor, Fami­li­en­zu­sam­men­füh­rungen auszu­setzen: „Braucht man wirk­lich neue Einwan­derer? Nichts deutet darauf hin.“

Manuel Valls · Bildquelle: FDS

„Die Repu­bli­kaner auf beiden Seiten des Flusses“ müssen eine dras­ti­sche Reform der Einwan­de­rung vorschlagen, einschließ­lich der Ausset­zung der Fami­li­en­zu­sam­men­füh­rung und des Rechts auf Einreise in das Hoheits­ge­biet für auslän­di­sche Ehepartner, wenn sie nicht wollen, dass sich die Fran­zosen bei den Präsi­dent­schafts­wahlen 2022 von ihnen abwenden, argu­men­tiert der ehema­lige Ministerpräsident.

Zitate von Manuel Valls im heutigen Le Figaro:

„Immi­gra­tion, alles von Grund auf neu denken“ und sagt: „Die Exis­tenz einer starken Migra­ti­ons­welle in Frank­reich ist kein Hirn­ge­spinst, alle Indi­ka­toren bestä­tigen sie“.

„Für die extreme Linke ist der Einwan­derer der neue unan­tast­bare Prole­ta­rier… Umso schlimmer ist es, wenn die Arbei­ter­viertel die volle Wucht der Migra­tion zu spüren bekommen oder wenn Anschläge auch von Menschen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund verübt werden, die einen Hass auf Frank­reich entwi­ckelt haben.“

„Seit 1975 sind diese (Migrations-)Bewegungen nicht mehr durch unsere (wirt­schaft­li­chen) Bedürf­nisse zu erklären, sondern durch die zuneh­mende Groß­zü­gig­keit unserer Sozi­al­po­litik, was sich in der Fami­li­en­zu­sam­men­füh­rung zeigt, die heute der Haupt­grund für die Aufnahme ist.“

„Wir müssen die Stopp­taste drücken, eine Pause einlegen und alles wieder auf Kurs bringen. Brau­chen wir wirk­lich neue Einwan­derer? Dafür gibt es keine Beweise. Sollte die Prio­rität nicht darin liegen, dieje­nigen zu inte­grieren, die sich bereits in unserem Land befinden? Ja, natürlich.“

„Das Asyl­recht muss erhalten bleiben, aber seine Dena­tu­rie­rung muss entschieden bekämpft werden. Die Verbun­den­heit der Fran­zosen mit diesem Recht hat als logi­sche Folge, dass es nicht das Vorzimmer einer ille­galen Einwan­de­rung sein darf, die sie zu Recht ablehnen.“

„In Bezug auf die Wirt­schafts­mi­gra­tion, die derzeit relativ gering ist, scheint die Einfüh­rung von Quoten unab­dingbar, wenn wir der Einwan­de­rung ohne jeden Zweck und ohne ein anderes Projekt als die Ausnut­zung der Groß­zü­gig­keit Frank­reichs ein Ende setzen wollen.“

Quelle: Le Figaro 

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3 Kommentare

  1. Die Forde­rung auf Ausset­zung der Fami­li­en­zu­sam­men­füh­rung ist eine längst notwen­dige Option und sollte von allen Staaten Europas prak­ti­ziert werden. Man muss kein Mathe­ma­tiker sein, um auszu­rechnen, dass die staat­li­chen Geld­zu­wen­dungen für diese Menschen das Sozi­al­system eines jeden Landes früher oder später, je nach BSP, aushöhlen und unbe­zahlbar werden.

    • Das ist doch schon lange der Fall! Wenn die Geld­dru­cker in Brüssel/EZB abge­stellt werden, bricht über Nacht die Kata­strophe aus. Dann holen sich die Alimen­tierten mit Gewalt, was ihnen von den Regie­rungen nicht mehr in den Mund geschoben wird. Sie plün­dern erst die Super­märkte und dann, weil so gut wie keine Gegen­wehr kam, alle anderen Geschäfte. Die leer­ge­plün­derten Geschäfte gehen in Flammen auf und der lang vorher­ge­sagte Bürger­krieg ist da.

  2. Ist Fami­li­en­nachzug eigent­lich mit Umgen­dern kombinierbar?

    Wehe, wenn die Migranten dahinter kommen … !

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