Gibt es eine Energiekrise?

Von REDAKTION | Nach wie vor gibt es eine Versor­gungs­krise, ange­fangen von den einfa­chen Dingen wie Fahr­räder bis hin zu den Mikro­com­pu­tern für die Fahr­zeug­indus­trie. Der Autor dieser Zeilen bekommt ein blechernes Garten­haus ein halbes Jahr nach der Bestel­lung. Der Fahr­rad­händler im Ort bekommt von seinen Liefe­ranten seit einem Jahr keine Räder mehr gelie­fert. So geht es auf breiter Front weiter. Jeder hat schon von irgend­wel­chen Beispielen gehört.
 

Als Begrün­dung dafür wurde und wird noch immer die Corona „Pandemie“ genannt: Häfen seien in China Corona bedingt geschlossen, weil angeb­lich ein Arbeiter erkrankt sei, usw. usf.

Derar­tige Erklä­rungen sind natür­lich Humbug, weil die Häfen in China voll­au­to­ma­tisch funk­tio­nieren und es ausreicht, wenn eine Komman­do­zen­trale besetzt ist, wo alle Orders zusam­men­laufen. In so über­schau­baren Büros wird man das Infek­ti­ons­ge­schehen wohl im Griff haben.

Mehr und mehr stellt sich heraus, dass China in eine Ener­gie­krise hinein­ge­schlit­tert ist und es deshalb immer wieder zu Strom­ab­schal­tungen kommt, in deren Folge dann die Aufträge nicht mehr zeit­ge­recht abge­ar­beitet werden können, sodass die Liefer­ketten unter­bro­chen werden und in der Folge auch Unter­nehmen in Mitt­lei­den­schaft gezogen werden, die produ­zieren könnten, wie beispiels­weise merkur.de im Artikel „Chinas Strom­krise weitet sich aus und wird zur Gefahr für die Wirt­schaft“ berichtet. Da China dank dem irrsin­nigen Globa­lismus aber die „Werk­bank der Welt“ ist, bedeutet es für den Rest der Welt, dass man mit dauer­haften Liefer­eng­pässen in Zukunft rechnen muss.

Immer wieder ist zu lesen, dass der aktu­elle Strom­mangel in China eine Folge der Einhal­tung der „Klima­ziele“ sei. Es dürfte aller­dings so sein, dass China einfach aus der Not eine Tugend macht. Wie wichtig China das Klima­ge­schwafel ist, zeigt die Tatsache, dass der chine­si­sche Präsi­dent an der nächsten Klima­kon­fe­renz nicht teil­nehmen wird. China hat Wich­ti­geres zu tun.

Chinas Versor­gung durch Primär­energie hängt zu zwei Drittel von der Kohle ab. Rund 60 Prozent des Stroms werden in China mit Kohle produ­ziert. Mit der Kohle­ver­sor­gung hapert es aber mehr und mehr. Der anhal­tende Handels­streit mit Austra­lien, dem welt­weit zweit­größten Kohle­ex­por­teur, hat dazu geführt, dass Liefe­rungen nach China stark einge­schränkt wurden. Zudem verschärften die lokalen Behörden die Sicher­heits­stan­dards für chine­si­sche Berg­werke, nachdem es zu einer Reihe von Unfällen gekommen war. Über­schwem­mungen im vergan­genen Sommer haben dazu geführt, dass die Kohle­för­de­rung beein­träch­tigt wurde. Über­schwem­mungen sind aller­dings in China ein normales Phänomen. Sehe dazu auch kurier.at unter „China baut Kohle­för­de­rung in den nächsten Wochen massiv aus“.

Der Kohle­preis verdrei­fachte sich in China durch den Kohle­mangel, was viele Kraft­werks­be­treiber dazu brachte, die Strom­pro­duk­tion einzu­stellen, da die Strom­preise gede­ckelt sind (Miss­ver­hält­nisse im Ener­gie­sektor, der mehr vom Staat als vom Markt gesteuert wird). Die Libe­ra­li­sie­rung des Strom­marktes soll Abhilfe schaffen.

Das BIP Chinas hat sich seit 1980 summa­risch etwa  versech­zehn­facht, die Kohle­pro­duk­tion stieg seit 1980 jedoch nur etwa um einen Faktor sechs (de.statista.com). Zum Teil wird das Nach­hinken der Kohle­pro­duk­tion hinter dem BIP mit Effi­zi­enz­stei­ge­rungen und einer Diver­si­fi­ka­tion der Ener­gie­träger zu erklären sein. Es kann aber auch darauf hindeuten, dass sich die Kohle­pro­duk­tion nicht so schnell ausweiten lässt, wie das BIP. Letz­teres würde aller­dings bedeuten, dass China in eine dauer­hafte Ener­gie­krise hinein­ge­schlit­tert ist. Schnelle Abhilfe kann aber für China nur der Import von Gas aus Russ­land bringen. (de.rt.com/asien/124410-russische-pipeline-gasexporte-nach-china/).

Über diesen Weg sind wir in Europa aber auch von der chine­si­schen Ener­gie­krise betroffen. Die Gaspreise von Gazprom werden länger­fristig empfind­lich steigen. Wohin die Preis­stei­ge­rungen gehen werden, kann niemand sagen. Die aktu­ellen Preis­stei­ge­rungen auf dem Spot­markt um einen Faktor drei haben zwar nicht unmit­telbar mit der Ener­gie­krise in China zu tun. Diese Preis­stei­ge­rungen sind, wie hier schon von unserer Redak­tion im Artikel „Die EU an der Wende zu ihrem Ende“ darge­stellt, einer­seits auf die Abschal­tung von 20.000 Mega­watt Kraft­werks­leis­tung in Deutsch­land wegen der „Ener­gie­wende“, ande­rer­seits auf eine geplatzte Speku­la­ti­ons­blase am Gass­pot­markt zurück­zu­führen. Trotzdem könnten diese speku­la­ti­ons­be­dingten Ausschläge hinweisen, in welche Größen­ord­nung die Gaspreise steigen könnten. Insbe­son­dere muss daran erin­nert werden, dass die abge­schal­teten Kraft­werke in Deutsch­land teil­weise mit Gas weiter­be­trieben werden, was den Gasver­brauch weiter stei­gern wird.

Aktu­elle Medi­en­be­richte belegen, dass Gasprom bereits zusätz­liche Gaslie­fe­rungen nach Europa zuge­sagt hat (). Einen aktu­ellen Mangel an Gas gibt es somit nicht.

Können die „Alter­na­tiven“ Abhilfe schaffen?

Auch China baut Wind­räder und Photo­vol­ta­ik­an­lagen, aber wie einem jeden vernünf­tigen Menschen klar ist, können diese Ener­gie­quellen wegen ihres inter­mit­tie­renden Charak­ters niemals die Versor­gungs­last tragen. Die „Alter­na­tiven“ können nur helfen, konven­tio­nelle Ener­gie­quellen zu schonen. Wollte man mit Wind und Sonne eine Ener­gie­ver­sor­gung aufbauen, käme man um eine Zwischen­spei­che­rung in Wasser­stoff nicht herum. Die Gesamt­ef­fi­zienz der Kette Strom->Wasserstoff->Strom beträgt jedoch nur etwa 35%. Es müsste somit für jede verbrauchte Kilo­watt­stunde drei Kilo­watt­stunden produ­ziert werden. Berück­sich­tigt man dann noch beispiels­weise den Ener­gie­auf­wand für den Bau von Wind­rä­dern, so würde ein 3 MW Windrad etwa 5 Jahre benö­tigen, um die bei seiner Produk­tion verbrauchten Energie zurück­zu­ver­dienen, siehe klimaschwindel.net. Muss man den Strom zwischen­spei­chern, dauert es dann 15 Jahre. Die Lebens­dauer eines Wind­rades beträgt 20 Jahre. Letz­teres führt somit die Ener­gie­wende über­haupt ad absurdum. Man kann also die „Alter­na­tiven“ nur nutzen, um den Verbrauch von Kohle und Gas zu mildern. Grund­last­fähig werden diese Ener­gie­quellen niemals sein.

Ein weiteres Problem der „Alter­na­tiven“ ist, dass sie alle von irgend­wel­chen seltenen Mate­ria­lien abhängen, die einfach nicht unbe­grenzt vorhanden sind. Unsere Redak­tion berich­tete im Artikel „Was sind die Moti­va­tionen hinter dem CO2 Schwindel?“ ausführ­lich darüber. Inso­fern sind die „Alter­na­tiven“ auch gar nicht nachhaltig!

Biomasse (Biogas, Holz­ver­gaser, etc.) fristen ein Mauer­blüm­chen­da­sein, obwohl diese Alter­na­tiven sogar Spit­zen­strom bereit­stellen könnten. Aller­dings sind diese Ener­gie­quellen natur­gemäß begrenzt. Viel­fach stehen sie in Konkur­renz zur Nahrungs­mit­tel­pro­duk­tion. Das Poten­tial dieser Ener­gie­träger beträgt in Deutsch­land und Öster­reich etwa 20% des derzei­tigen Primärenergieverbrauchs.

Wie lange halten die Vorräte an konven­tio­neller Energie noch?

Seit etwa 50 Jahren gibt es das Schlag­wort  von „Peak-Oil“ oder „Peak-Gas“, also jenes Punktes wo der Verbrauch nicht mehr durch Neuex­plo­ra­tionen gedeckt ist. Ab diesen Zeit­punkt sollten dann die Vorräte an dem betref­fenden Brenn­stoff zur Neige gehen.

Aller­dings haben die Neuex­plo­ra­tionen von Öl, Gas und Kohle den Verbrauch bisher immer über­troffen (siehe z.B. für Öl www.welt.de/wirtschaft/energie/article148323100/Laut-BP-gibt-es-noch-im-Jahr-2050-Oel-im-Ueberfluss.html). In der Regel schiebt man bei jedem konven­tio­nellen Ener­gie­träge eine voraus­sicht­li­chen Vorrat von mindes­tens 50 Jahre vor sich her (z.B. Welt­koh­le­vor­räte www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/globalisierung/52770/kohle-reserven ). Wie lange das Spiel noch geht, weiß niemand. Folg­lich ist es vernünftig, über eine Zeit nach dem ÖL, Gas oder Kohle nach­zu­denken. Wahr­schein­lich wird es eine längere Phase geben, wo die konven­tio­nellen Ener­gie­träger empfind­lich teurer werden. Grund zur Panik besteht aber trotzdem nicht. Entschei­dend ist auf die Frage der „Alter­na­tiven“ sach­ori­en­tiert, ideo­lo­gie­be­freit und emoti­onslos heran­zu­gehen. Tabu­themen wie z.B. Atom­kraft darf es nicht geben.


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22 Kommentare

  1. China hängt von austra­li­scher Kohle ab, wir von russi­schem Gas, alle von über­wie­gend in Nahost geför­dertem Öl, alle von Chine­si­schen Waren und über häufige als auch knappe Schlüs­sel­roh­stoffen wie Kupfer, Tantal etc. gar nicht erst zu reden.

    Es ist somit keine reine Ener­gie­krise (nun auch mit dem vormals als robust verfügbar geltenden Ener­gie­träger Kohle) sondern vor allem eine Krise der über­langen Liefer­ketten bei zugleich unzu­rei­chenden Vorräten und Alternativen.

  2. Probleme der Haus­ma­cherart, saemtlichst!
    1.Wir sind in Mittel­eu­ropa Energie Habe­nichtse und man lieferte sich im vollen poli­ti­schen Bewusst­sein einfach aus!
    2.Man duennte die heimi­sche Indus­trie schlicht aus, man ging auch die Urpro­duk­tion dies­be­zue­g­lich an, man ging fahr­plan­ma­essig im wahrsten Sinne des Wortes vor – die schoe­nsten Beispiele liefert Wuppertal mit seiner Textil­in­dus­trie, aber Ungarn mit der ehedem welt­be­ruehmten Leder­in­dus­trie, dort empfehle ich in der Horto­bagy waerms­tens die Suche nach Weide­vieh immerhin Grund­lage fuer Leder, also etwa fuer Schuhe und Stiefel.….
    Das Prinzip fasste ein Wupper­taler Drucke­rei­be­sitzer gege­le­gent­lich einer
    der zahl­rei­chen einer Stahl­krisen ‑seit Beginn der 80 ger Regel­fall- wunder­schoen zusammen:
    „Jedes Entwick­lungs­land braucht halt unbe­dingt ein Stahl­werk und eine Fluggesellschaft“
    Wohl­ge­merkt das war unge­faehr 1984, die Suenden sind mithin poli­ti­sche Altlasten, die Fach­leute, so noch vorhanden werden frei­lich auch nicht juenger!
    3.Wiederaufbau der mittel­eu­ro­pa­ei­schen Indus­trie, stark regio­nale Verwur­ze­lung spart eben Trans­port­wege, spart also bedeu­tend auch Energie!
    4.Atomkraft her, sie ist unge­fa­ehr­li­cher als man glaubte!
    5.Uebertechnisierung macht empfind­lich, zuviel Auto­trans­port genauso, Hoch­ge­schwin­dig­keits­trans­port­stre­cken diesmal per Bahn wurden ausser in Hitlers Tisch­ge­sprae­chen nie in Erwa­e­gung gezogen, hier sind klare Entschei­dungen einfach laengst ueberfaellig!
    6.Die vorste­hende Liste liesse sich beliebig verla­en­gern, insge­samt deuten die vorlie­genden Versae­um­nisse auf voll­sta­en­diges System­ver­sagen der parla­men­ta­ri­schen Demo­kratie hin, d.h.die Entschei­dungs­tra­e­ger­schaft dort traf zur Erlan­gung kurz­fris­tiger Vorteile Entschei­dungen, die lang­fristig fatale bis letale Folgen fuer jede Oeko­nomie haben, wobei es hierbei nicht bis kaum auf das poli­ti­sche Lager ankommt!
    Ausweg also mehr ausge­wie­sene Fach­leu­teder Produk­tion in die Politik, sollte gehen!
    Alf v.Eller Hortobagy
    unabh.Politikberater
    und
    Jurist mit Erfah­rungen in saem­t­li­chen Produktionsbereichen

  3. Hier ist das Radio Eriwan. Nein und ja. Nein es gibt keine Ener­gie­krise, eigent­lich. Ja, es gibt eine Enegie­krise, willent­lich. Nächste Frage bitte…

  4. Wenn jede Wind­kraft­an­lage eine Anlage enthalten würde, die den Strom sofort in Wasser­stoff und Sauer­stoff umwan­delt und die Tanks z.B. jede Woche 1x geleert (abge­holt) würden, wären alle Spatzen gefangen. Dann hätte Deutsch­land wirk­lich die Nase vorne, und zwar richtig weit vorne.

    Die Anlagen würden Brenn­stoff ohne Ende produ­zieren, anstatt mit frag­wür­digem Flat­ter­strom den Inge­nieuren graue Haare wachsen zu lassen. Wir hätten Brenn­stoff genug. Und zwar richtig guten Brenn­stoff, der zu WASSER verbrennt, ohne dabei auch nur ein Molekül CO2 entstehen zu lassen. Da wir jedoch auf die Krüger Grünen hören, sind wir die Welt-Bitt­steller in Sachen Strom geworden.

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    • Fast die Hälfte der Primär­energie geht bei der Elek­tro­lyse „verloren“. Die Brenn­stoff­zelle nimmt sich aus dem Rest noch­mals rund ein Viertel.
      Was da übrig bleibt, könnte viel­leicht für die Kühl­an­lage reichen, die man zumin­dest im Sommer haben sollte.
      Und selbst wenn es noch etwas „Über­schuß“ geben sollte, bräuchten wir dafür so viele Propeller, daß schon der Anblick uner­träg­lich wäre. 

      Wir könnten aber all die vergrünten FFF-Kinder zum Dynamo-Treten auf Heim­trainer setzen. Das wäre dann eine aktive Teil­habe an der Ener­gie­wende. Zusammen mit konse­quent veganer Ernäh­rung wären wir die meisten Klima­jünger bald los.

      • aculeus
        Super! Alleine der Gedanke, dass Greta und ihre fehl­ge­lei­teten Jünger hart arbeiten müssten, hat mein Wochen­ende verschönt.

      • Ich habe als KIind oft Knallgas für aller­hand Späße herge­stellt und mir ist bei der Elek­tro­lyse null Verlust aufge­fallen. Das Wasser wurde weniger und gleich­zeitig füllten sich die Gasbe­hälter. Wäre da Verlust­leis­tung im Spiel gewesen, wo hätte sie denn hingehen sollen? Allen­falls die Erwär­mung des Wassers wäre eine Möglich­keit, aber das blieb kalt wie eine Hundeschnauze.

        Ich weiß also nicht, wie die 50% Verlust begründet sein sollen. Aller­dings habe ich nur die Gasge­win­nung ohne Rück­ver­stro­mung gerechnet. Dabei ist der Wirkungs­grad relativ hoch. Dem Grunde nach kann man das schon zuhause mit einer Auto­bat­terie machen. Allein das Spei­chern der beiden Gase wird für den Laien das Problem sein. Außerdem ist es natür­lich mit vorsicht zu genießen. Eine Tasse voll Knallgas kann einem schon das Trom­mel­fell kosten.

        Weiter sollte auch klar sein, dass Wasser­stoff dauer­haft nicht gut gela­gert werden kann, weil auch die Wandung von dicken Metall­tanks zu „porös“ für das dünne Gas ist. Trotzdem halte ich das für die beste Lösung, selbst wenn 50% Schwund gegeben wären. Es ist ja immer noch mehr oder weniger kostenlos zur Verfü­gung stehende Energie, die man auf diese Weise sehr viel hand­li­cher machen kann als es aktuell der Fall ist. 

        Die Probleme, die bestehen, wenn man mit dem „Strom-pur“ vorlieb nimmt, sind bekannt und m.M.n. ist die Netto-Ausbeute da noch viel geringer als 50%. Die Strom-Spei­cher, die man braucht, sind mit der bekannten Technik gar nicht herstellbar und außerdem kann nur Gleich­strom gespei­chert werden; bei der Konver­tie­rung AC-DC und zurück fällt dann auch jede Menge Verlust­leis­tung (Wärme) ab, die höher als die bei der Elekro­lyse genannten 50% sein kann. Es gibt schon Elek­tro­lyse-Geräte, die mit 75% Wirkungs­grad arbeiten, und in die 75% sogar die Rück­ver­stro­mung einbe­ziehen : www.bdew.de/energie/effizienzsteigerung-bei-der-wasserstofferzeugung/

        Aber das ist genau so wie bei den E‑Autos. Ein sinn­volles Konzept scheint in unseren Brei­ten­graden nicht gewollt zu sein oder die Inge­nieure im Westen sind einfach zu dumm, gera­deaus zu denken. Die Chinesen machen es vor, wie es besser geht, und tauschen die Akkus einfach aus. Und schwupp-diwupp, weiter geht die Fahrt, während der EU- und USA-Elek­tro­au­to­freund oft brav+stundenlang an der „Zapf­säule“ wartet. Unsere Technik ist einfach nur hirnlos, und deswegen darf man unsere Technik eben nicht beklat­schen. Zu viel Lobby­ismus macht den richtig guten Ideen IMMER den Garaus.

        • Die Nach­teile des Wasser­stoffs kann man heute elemi­nieren. Möglich ist es z.B., den Wasser­stoff in Methan umzu­wan­deln. Witzi­ger­weise wird dabei CO2 verbraucht. Und als Abfall­pro­dukt wird Sauer­stoff frei. Weil die Ener­gie­dichte von Wasser­stoff gut 3x so hoch ist wie beim Endpro­dukt Methan, müsste bei der Umwand­lung sogar noch Energie frei werden. Und zwar pro kg Wasser­stoff etwa die Energie, die beim Verbrennen von 2 kg Benzin frei würde. Das habe ich mit meinen laien­haften Chemie­kennt­nissen nur mal so im Kopf über­schlagen und denke, dass es unge­fähr stimmt. Da Methan und Erdgas unge­fähr dasselbe ist, kann man das erzeugte Methan dann direkt in das Erdgas­lei­tungs­system einspeisen und das Energie- und Klima­pro­blem auf der Welt wäre über Nacht gelöst … sofern man es denn wollte.

        • Das jetzt aufzu­drö­seln, wäre tatsäch­lich eine sehr lange Geschichte mit vielen Einzelfaktoren.
          – Per Saldo geht weder Masse noch Volumen verloren, auch gilt natür­lich weiterhin der Ener­gie­er­hal­tungs­satz. Den werden wir damit nicht aushe­beln. Es handelt sich also nicht um „Ener­gie­ver­luste“, viel­mehr geht es um die Über­füh­rung von Energie-„Formen“.
          Was wir für den Antrieb benö­tigen, ist „Chemi­sche Energie“, was wir dagegen nicht verwerten können, ist die antei­lige Wärmeenergie.

          - Bei kühlem Wetter lassen sich grob gesagt um die 100g je Kubik­meter lagern. (nicht sehr sinnvoll)
          – Kompri­miert braucht man ein paar hundert bar, um das Zeug flüssig zu halten. Auch das braucht Energie.
          – Bleibt noch die Kühlung bis nahe des abso­luten Null­punktes, also bis um die ‑250 Grad. (…auch nicht gerade effizient)
          – Methan ist bei rund 200 bar flüssig, wir könnten es aber auch auf ‑160 Grad runter­kühlen. (das Problem wäre also ähnlich)
          – Bleibt noch Methanol. Ein Synthe­segas (CO + H2) wird dabei bei hoher Tempe­ratur und hohem Druck zu Methanol umge­wan­delt, was wiederum ein ener­gie­in­ten­siver Prozess ist.

          …und das wären jetzt nur ein paar exem­pla­ri­sche Lösungs­an­sätze für die Problem­stel­lungen, denen man bei einem Ausflug in die wunder­same Welt der Kohlen­was­ser­stoffe so begegnen könnte.
          Bezüg­lich Grüner Ambi­tionen, alle Prozesse zu „dekar­bo­ni­sieren“, könnte man diese ökono­misch zusam­men­fassen und sagen:
          „Ab heute wird gespart, koste was es wolle!“

          Ganz abge­sehen davon, daß die Grund­frage, ob wir denn wirk­lich ein CO2-Problem haben, zu aller erst beant­wortet werden sollte.
          Ich werde jeden­falls weiterhin Diesel fahren, ich werde versu­chen, weiterhin zu atmen – jetzt lege ich ein Holz­scheit nach und erfreue mich der Annehm­lich­keiten exothermer Reaktionen.

    • OMG! wieder so ein low IQ abgrün­diger Kommentar.
      Du hast ja den Artikel gar nicht kapiert. Holy Moly…bzw. hast du den ueber­haupt gelesen??
      Sogar der Linke slob der fette Mikel,
      Michael Moore hat vor ca. 2,3 Jahren endlich mal Hirn wachsen lassen in 1 Thema leider nur!
      und er produ­zierte teure gute docu, 2 h !! documentary.…vor Ort massive viele interviews…filmte tote Wind und Solaranlagen..20? vergass.. train waggons tote Insekten pro Jahr 1 Windrad..das aber fast immer steht..1000nd tote Voegel..darunter die Coyotes die diese Kadaver fressen ..lecker..
      Man musste zahlen die docu zu sehen, aber rate jedem brain­wa­shed greeny dazu, das Geld ist es wert..
      Wir anderen wissen den Inhalt seit Jahrzehnten..interessant war dass MM sich traute zuzu­geben, dass er jahre­lang dumm war, und falsch lag..die Linken haben sich brutal gg den Mann, gg ihren Mann gewendet..Die Wahr­heit tut halt weh..aber alle Achtung dass er in dem Thema wenigs­tens klug wurde und dann die Wahr­heit auch publizierte..

      Michael Moore Docu­men­tary: Green Energy is a Scam!! and We’re All Fools

      • „OMG! wieder so ein low IQ abgrün­diger Kommentar.
        Du hast ja den Artikel gar nicht kapiert. Holy Moly…bzw. hast du den ueber­haupt gelesen??
        Sogar der Linke slob der fette Mikel,
        Michael Moore hat vor ca. 2,3 Jahren endlich mal Hirn wachsen lassen in 1 Thema leider nur!“
        usw . usf. 

        @Redaktion: Soll der Blog jetzt zum Irren­haus werden?
        ich glaube kaum, dass solche Ergüsse jemandem nütz­lich sind

        Sperrt die Ziege endlich in den Stall

  5. Wie weit ist das Land seit 1990 gekommen? Der Strom­preis ist doppelt so hoch und aufgrund dessen wandern Indus­trie­be­triebe seit 2000 ab – parallel zur Einfüh­rung des „Erneu­er­bare Ener­gien Gesetzes“. Das Wech­sel­strom­netz ist instabil geworden, weil die land­wirt­schaft­li­chen und forst­wirt­schaft­li­chen Nutz­flä­chen mit Solar­pa­nelen und Wind­rä­dern verschan­delt werden, deren Strom­ertrag aufs Jahr gesehen 10 bis 20 Prozent der instal­lierten Leis­tung beträgt. 

    Die Zwangs­ein­spei­sung, das Strom­preis­dum­ping und die Strom­preis­zu­zah­lung dient 20 Jahre lang allein den staat­lich finan­zierten Profi­teuren. Aus elek­tri­schen Gründen können aber in jedem Augen­blick maximal 55 Prozent Fake­power einge­speist werden. Damit sind die Kraft­werke, die Strom mit einer stabilen und synchro­ni­sier­baren Frequenz von 50 Hertz erzeugen, auto­ma­tisch unwirt­schaft­lich. 45 Prozent statt 95 Prozent Betriebs­zeit sind zu wenig. 

    Dümmer geht immer!

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    • es geht um eine Umver­tei­lung von 100ten Mia Eur, Biden will Billionen klarmachen..es geht nicht um Ressourcen schuetzen NUR um Umverteilung…in die Lobby die diese korrupten Pol. bezahlt..besticht..
      jeder der bei Gazprom letzes Jahr Oct. bei 3,88 einstieg der kann nun lachen HA HA..Danke an alle Russ­land­hetzer! and yield is amazing war bei 3,88 amazing..auch wenn Gazp. an CN zu fixed price Vertraege abmachte low price and Jahr­zehnte im voraus.… nun sollte man sich farm­lands ansehen…

      • Was ein wirres Gefasel!

        @Redaktion: Soll der Blog jetzt zum Irren­haus werden?

        Sperrt die Ziege endlich in den Stall

  6. Gut zusam­men­ge­fasst.
    Dass nur mit Solar- und Wind­energie der Strom­be­darf nicht gedeckt werden kann – schon gar nicht wenn Verbren­nungs­mo­toren verbannt und auch noch das Heizen mit Gas, Öl und Kohle den Privat­haus­halten verboten wird – ist völlig logisch. Wer denkt das könnte inner­halb weniger Jahre geän­dert werden lebt in einer Phan­ta­sie­welt. So wie eben die Grünen und deren FfF-Kids.

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    • Im besten Fall 1:100, wenn alle Verbrenner gegen Solar- und Wind­energie-Elektro getauscht würden. d.h. 99% des Ener­gie­be­darfs könnte gar nicht gedeckt werden. Nur mal so bemerkt, auf welchem Weg wir uns befinden.

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