Nieder­schle­sien: Polens erstes Photo­vol­ta­ik­kraft­werk in 4.0‑Technologie wurde in Betrieb genommen

Foto: rmx.news

Der neue Photo­vol­ta­ik­park KGHM Zanam in Legnica/Liegnitz (Nieder­schle­sien) ist das erste voll­ständig compu­ter­ge­steu­erte und auto­ma­ti­sierte Kraft­werk, das mit der neuesten 4.0‑Technologie arbeitet.

KGHM Zanam gehört zur Gruppe KGHM Polska Miedź (Polni­sches Kupfer), die ein „stra­te­gi­sches Unter­nehmen“ ist, d.h. eines der größten polni­schen Staatsunternehmen.

KGHM betonte in einer Erklä­rung, dass diese Inves­ti­tion Teil der Stra­tegie des Unter­neh­mens ist, seine Ener­gie­aut­arkie zu erhöhen und erneu­er­bare Ener­gie­quellen zu nutzen.

KGHM-Geschäfts­führer Marcin Chlud­ziński erklärte, dass es das Ziel des Unter­neh­mens sei, bis 2030 die Hälfte seines Ener­gie­be­darfs aus eigenen Quellen, einschließ­lich erneu­er­barer Ener­gien, zu decken.

„Dies ist ein unglaub­lich ehrgei­ziges Ziel in der Berg­bau­in­dus­trie. Wir verschwenden keine Zeit und entwi­ckeln Photo­vol­taik-Projekte“, sagte er.

Die neue Photo­vol­taik-Farm ist das erste voll­ständig compu­ter­ge­steu­erte und auto­ma­ti­sierte Kraft­werk, das mit der 4.0‑Technologie arbeitet. Das bedeutet, dass es mit einer virtu­ellen Lager­stätte und einem modernen hoch­auf­lö­senden Über­wa­chungs­system ausge­stattet ist, das rund um die Uhr eine präzise und voll­stän­dige Diagnose des tech­ni­schen Zustands der Anlage ermög­licht. Die jähr­liche Ener­gie­pro­duk­tion wird etwa 3 Giga­watt pro Stunde erreichen.

Der Leiter von KGHM Zanam Bernard Cichocki sagte, dass die Photo­vol­taik-Farm nach den Richt­li­nien der Inter­na­tio­nalen Ener­gie­agentur für die Entwick­lung der Photo­vol­taik-Energie gebaut wurde.

„Dies ist ein Beitrag zur Erfül­lung der Politik einer emis­si­ons­armen Ener­gie­wirt­schaft bei KGHM“, fügte er hinzu.

KGHM gab auch an, dass einige Lösungen, die in dem neuen Kraft­werk einge­setzt werden, zahl­reiche Möglich­keiten bieten, wie z.B. die Konfi­gu­ra­tion von auto­ma­ti­schen Alarmen, die die Reak­ti­ons­zeit auf mögliche Fehler verkürzen.

Das Unter­nehmen merkte an, dass es neben Zanam noch zwei weitere Photo­vol­taik-Projekte plant.

Quelle: forsal.plrmx.news

1 Kommentar

  1. Hat die Firma veröf­fent­licht wie viel Energie in die Errich­tung der Anlage und die tägliche Wartung fließt und geflossen ist.

    Wo wird der Strom gespei­chert und was passiert Nachts?

    Im Über­tra­genen Sinn könnte man auch ein Fahr­zeug mit Solar betreiben und was passiert dann wenn man Nachts unter­wegs ist?

    Wie sicher ist die Spei­cher­technik, die hält mich noch davon ab ein E‑Bike zu kaufen weil ich es in der Wohnung Laden müsste, wenn so eine Batterie in der Wohnung hoch geht dann fetzt das gewaltig, keine Ahnung ob so was versi­chert wäre.

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