Öster­reich: Grüner Gesund­heits­mi­nister Anschober schnat­tert Fake-News aus seiner Entenfarm

Am 3. November wurde über Öster­reich der Lock­down Nr. 2 verhängt, der sogar härter ausfallen sollte, als der erste im März des Jahres. So gibt es diesmal sogar u. A. eine Ausgangs­sperre von 20 bis 6 Uhr. Selbst was die Uhrzeit betrifft, exakt gleich wie bei den Nazis 1938 für Juden z.B. in Ulm, wie Unser-Mittel­eu­ropa berich­tete. Dass so eine Maßnahme, die eine einzig­ar­tige Beschnei­dung von elemen­tarsten Bürger­rechten darstellt, wohl nicht über Nacht geplant wurde, liegt auf der Hand. Aufgrund der medialen Vorweg­pa­nik­mache, gepaart mit aben­teu­er­li­chen Zahlen­spie­le­reien, lag es auf der Hand, dass der Lock­down wohl bald vor der Tür stehen würde. Viele vermu­teten es, viele wussten es, wie beispiels­weise der FPÖ-Bundes­par­tei­ob­mann NAbg. Norbert Hofer, der für „vor das Aller­hei­li­gen­wo­chen­ende“ die neuen Maßnahmen prognos­ti­zierte und von den bereits dafür ange­lau­fenen Vorbe­rei­tungen sprach. Nur einer gab vor, davon keine Ahnung zu haben: Es war ausge­rechnet kein Gerin­gerer als der grüne Gesund­heits­mi­nister Rudolf Anschober.

Anschober leug­nete den geplanten Lock­down und quakt von „ganzer Entenfarm“

Der Gesund­heits­mi­nister preschte nun nach den Ankün­di­gungen Hofers vor, indem er nicht nur den geplanten Lock­down leug­nete, sondern er holte wahr­heits­widrig zum Gegen­schlag aus und zog über die FPÖ her. Hofers Prophe­zeiung sei „nicht nur eine Zeitungs-Ente, sondern eine ganze Enten­farm“, ließ er verlauten. Und Grünen-Partei­chef Kogler legt nach, indem er den FPÖ-Chef sogar als „Fall für den Sekten­be­auf­tragten“ bezeich­nete. Hat auch er als Vize-Kanzler eben­falls nichts von den Planungen gewusst? Wohl kaum. Gegen diese beiden Fake-News Verbreiter ist ein Baron Münch­hausen eine ehrliche Haut, müsste selbst ein Sekten­be­auf­tragter bei objek­tiver Betrach­tung diagnostizieren.

„Öster­reich“ bzw. OE24 setzt noch eins drauf

Damit jedoch nicht genug. Die Zeitung „Öster­reich“ und das dazu­ge­hö­rende online-Magazin OE24 toppten noch die grüne Kasper­liade indem sie die Vorher­sage Hofers als „Verschwö­rungs­theorie“ abtaten. Wört­lich heißt es dort gleich in der Schlag­zeile (siehe auch unten, Text besser leser­lich im Link zu OE24 oben):

„Blaue Taktik – FPÖ und die Lockdown-Verschwörungstheorien“

Offen­sicht­lich weiß die dafür verant­wort­liche Kolum­nistin Isabelle Daniel nicht, was eine Verschwö­rungs­theorie ist. Was Hofer vorher­sagte ist weder eine Theorie noch eine Verschwö­rung, sondern eine Prophe­zeiung, die oben­drein zutraf. Eine Verschwö­rungs­theorie wäre hingegen beispiels­weise die Behaup­tung, dass Blätter wie Öster­reich oder die „Krone“ massiv über die FPÖ herziehen, weil sie neben üppiger Pres­se­för­de­rung pausenlos mit halb- und ganz­sei­tigen Inse­raten der Regie­rung gespickt werden. Zurzeit mit tägli­chen Jubel­mel­dungen über das Bundesheer…

„Öster­reich“ vom 31. Okt. 2020

Zita­ten­samm­lung:

„Zweiter Lock­down offenbar schon in Vorbereitung.“
(30. September; FPÖ-Chef Norbert Hofer)

„Das ist nicht nur eine Ente, das ist eine ganze Enten­farm. Da ist wirk­lich nichts dran.“
(30. September; Anschober leugnet quaksalbend)

„Dass ein weicher Lock­down (…) am 2. November starten könnte, oder eben am 16. November, das Ganze für zwei oder drei Wochen.“
(10. Oktober; ORF-Innen­po­litik-Chef Hans Bürger weiß offenbar schon mehr!)

„Die Lage ist extrem ernst, die Situa­tion spitzt sich zu.“
(25. Oktober; Bundes­kanzler Kurz)

„Jetzt geht es um alles! Die nächsten drei, vier Wochen werden entschei­dend für unsere Zukunft sein!“
(25. Oktober; Anschober deutet jetzt Schwenk an)

„Die Regie­rung darf nicht planlos in einen zweiten Lock­down hineintaumeln.“
(27. Oktober; Ex-Gesund­heits­mi­nis­terin und SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner ahnt als Ärztin die Kopf­lo­sig­keit der Regierung)

„Da stehen wir weit davon entfernt.“
(27. Oktober; Anschober verweist auf die Frage, ab wann er für einen Lock­down ist, darauf, dass dazu die Inten­siv­ka­pa­zi­täten „unmit­telbar vor dem Zusam­men­bruch“ stehen müssten – das ist bis heute 11.11.2020 jedoch nicht der Fall)

„Aus meiner Sicht haben wir wirk­lich einen akuten Handlungsbedarf.“
(29. Oktober; Anschober zwei Tage später bei der Ankün­di­gung, dass tief­grei­fende Maßnahmen in zwei Tagen ange­kün­digt werden)

„Ab Dienstag den 3. November null Uhr bis Ende November wird es zu einem zweiten Lock­down in Öster­reich kommen.“
(31. Oktober; Kurz lässt jetzt gemeinsam mit dem Enten­farmer Anschober die Katze aus dem Sack)

2 Kommentare

  1. Die Rache der Enten: Lauf­spren­gung bei Enten­jagd – Jäger schwer verletzt
    Bei einem Jagd­un­fall in den Murauen in Ober­vogau in der Südstei­er­mark ist am Mitt­woch ein 34-jähriger Südsteirer schwer verletzt worden: Bei der Enten­jagd war es zu einer Lauf­spren­gung gekommen. steiermark.orf.at/stories/3075686/

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